Geboren : 1858Gestorben : 1944Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Der französische Maler Emmanuel Victor Auguste Marie de La Villéon, geboren 1858, beginnt 1884 bei seinen Freunden Alfred Roll und Pierre Emmanuel Eugène Damoye mit der Malerei. 1890 lässt er sich in Paris nieder und studiert dort an der Académie Julian. Als Landschaftsmaler, der nach der Natur arbeitet, zeichnet er sich der biografischen Notiz zufolge durch eine sehr farbige Palette aus. Seine erste Auslandsreise führt ihn 1889 nach Holland, wo er ein neues Licht entdeckt.
1900 erwirbt er das Anwesen Salvard in Bitry, nahe Saint-Amand-en-Puisaye, im Département Nièvre. Zunächst als Zweitwohnsitz genutzt, wird das Anwesen von 1915 bis 1930 zu seinem Hauptwohnsitz. Die Puisaye im Département Nièvre inspiriert der Notiz zufolge etwas weniger als 30 % seines Werks. Sein Schaffen umfasst Leinwandbilder, Pastelle, Zeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde. Zu den in Fougères verzeichneten Werken gehören ein 1889 entstandenes, in Öl auf Leinwand gemaltes Autoportrait sowie Sur la route de Noréaz, près d’Yverdon en Suisse und Les Foins dans le champ du parc de Salvar, die beide als Ölgemälde auf Leinwand aufgeführt sind.
Ab 1890 stellt de La Villéon unter anderem am Salon des indépendants, am Salon der Société nationale des beaux-arts, am Salon d’automne und am Salon des Tuileries aus. 1909 gründet er mit anderen Malern die Société moderne. Zu seinen Ausstellungen im Ausland gehören Präsentationen 1918 in den Vereinigten Staaten und in Kanada, 1925 in Kopenhagen und 1927 in Japan. Seine letzte Einzelausstellung zu Lebzeiten findet 1943 in der Galerie La Boétie in Paris statt.
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Dobiaschofsky · Piguet
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