
Ohne Titel, 1954
Öl auf Karton
Katalogzeitraum : 2022-11-04
Veröffentlichtes Ergebnis : 1855 CHF
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : CHF 1200–1600
Los beim Auktionshaus ansehen ↗SwissArtGallery · Dokumentierte Identität
Die abstrakte Malerei bildet den Kern des Werks von Wilhelm Imkamp: Sie ist geprägt von seinen Natureindrücken und der Musik und sucht laut der biografischen Quelle, dem Auge ein Erlebnis visuellen Vergnügens zu bieten. Seine künstlerische Ausbildung erhält er am Bauhaus in Dessau, wo er im Winter 1926–1927 sein Studium beginnt, den Vorkurs von Josef Albers und Kandinskys Unterricht zu Farbe und Form besucht und ab 1927 in die freien Malklassen von Paul Klee und Wassily Kandinsky wechselt. 1929 erhält er Urlaub, um ein Jahr in Paris zu studieren; die 29 Blätter der in dieser Zeit entstandenen «Pariser Mappe» werden als Kern seines Werks bezeichnet.
Bereits 1928–1929 beteiligt er sich an der Wanderausstellung «Junge Bauhausmaler», die unter anderem in Halle, Braunschweig, Erfurt, Berlin und Krefeld gezeigt wird, und stellt 1929 anschliessend an der «Juryfreien Kunstschau» in Berlin aus. Während des NS-Regimes arbeitet er offiziell bis 1945 als Porträtist, um ein Malverbot zu vermeiden, während er heimlich weiterhin abstrakt malt; 1946 wird er im Rahmen der Entnazifizierung als «unbelastet» eingestuft. Nachdem seine Wohnung und sein Atelier in Gießen bei einem Bombenangriff 1944 zerstört worden sind, lässt er sich 1945 in Allendorf (Lumda) und 1948 in Asperg nieder. Seine erste Einzelausstellung nach dem Krieg findet 1946 mit Unterstützung des Kunsthistorikers Richard Hamann im Museum der Universität Marburg statt.
Imkamp fertigt mehr als 500 Porträts an, die ihm während mehrerer Jahre Einkünfte sichern; seine abstrakte Arbeit bleibt jedoch zentral. Er malt ohne Skizzen oder Vorstudien und arbeitet gleichzeitig an mehreren Gemälden. Ab 1951 ist er Mitglied der Künstlervereinigung Gruppe sw. 1953 zieht er nach Stuttgart und wirkt bis 1959 ehrenamtlich in der Jury und der Hängekommission des Kunstvereins mit. Von 1953 bis 1987 nimmt er regelmässig an der Grossen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München teil. Während seines letzten Jahrzehnts schafft er zahlreiche kleinformatige Arbeiten mit erzählerischem und humorvollem Charakter, bevölkert von Fantasiewesen; das grafische Element gewinnt darin an Bedeutung. Laut der biografischen Quelle befinden sich mehr als 70 seiner Gemälde in über 30 Museen, während sich der grösste Teil seines Werks in Privatbesitz befindet. 1979 verleiht ihm der Ministerpräsident von Baden-Württemberg ehrenhalber den Professorentitel.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Wilhelm Imkamp sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
Dobiaschofsky · Artcurial Beurret Bailly Widmer
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Öl auf Karton
Katalogzeitraum : 2022-11-04
Veröffentlichtes Ergebnis : 1855 CHF
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : CHF 1200–1600
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Öl auf Malkarton
Ohne Titel.
Öl auf Malkarton
Katalogzeitraum : 2020-11-06
Veröffentlichtes Ergebnis : 2200 CHF
Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben
Schätzung : CHF 2600
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Mischtechnik auf Papier
Komposition.
Mischtechnik auf Papier
Katalogzeitraum : 2020-11-06
Veröffentlichtes Ergebnis : 1800 CHF
Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben
Schätzung : CHF 2200
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Gouache
Komposition.
gouache
Katalogzeitraum : 2020-11-06
Veröffentlichtes Ergebnis : 850 CHF
Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben
Schätzung : CHF 1000
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