Geboren : 1894Gestorben : 1943Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Österreich
Das Fresko führt Egge Sturm-Skrlas Werdegang fort: Nachdem er diese Technik auf Reisen nach Südtirol und Italien bei Murr und Bellatti erlernt hatte, arbeitete er 1926 mit Anton Faistauer an den Fresken des Festspielhauses Salzburg und leitete anschliessend von 1929 bis 1935 eine Meisterschule für Freskomalerei in Ronco bei Ascona in der Schweiz. Dieser Spezialisierung ging eine Wiener Ausbildung voraus, die mit privatem Malunterricht bei Karl Haunold von 1907 bis 1909 begann und an der Akademie der bildenden Künste Wien fortgesetzt wurde, wo er von 1911 bis 1914 bei Rudolf Bacher und Rudolf Jettmar studierte. Nach seiner Tätigkeit in Ronco kehrte er nach Wien zurück.
Ab 1919 war er Mitglied des Hagenbunds; ab 1921 gehörte er auch dem Wiener Künstlerhaus und der Neuen Vereinigung an. Ein Auktionsvermerk weist auf seine Teilnahme an der dritten Biennale von Rom im Jahr 1925 hin und erwähnt Ausstellungen bei der Wiener Secession, ohne deren Daten anzugeben. Das Los mit dem Titel Sitzender Akt mit rotem Tuch wird als 1929 im Künstlerhaus Wien ausgestellt aufgeführt; laut Eintrag trägt das Etikett die Nummer 1929/1194.
Die Werkbeschreibungen mehrerer Werke dokumentieren unterschiedliche Techniken und Motive: Waking, datiert auf 1920, wird als Öl auf Leinwand mit den Massen 42 × 52,7 cm beschrieben; Schneeschmelze, von 1925, als Öl auf Leinwand mit Rahmen und den Massen 80 × 92 cm, unten rechts signiert und datiert. Sitzender Akt mit rotem Tuch wird ebenfalls als signiert und auf 1920 datiert angegeben. Blick auf Krems an der Donau ist eine Gouache auf Papier, auf Karton kaschiert, mit den Massen 59 × 66 cm; laut Eintrag steht auf der Rückseite die Bezeichnung «Pfaffenberg-Krems Egge Sturm Skrla». Der Quelle zufolge befinden sich Werke von Sturm-Skrla im Belvedere und im Wien Museum.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Egge Sturm-Skrla sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
1 Referenzen sind bei Artcurial Beurret Bailly Widmer dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.
In Auktionen dokumentierte Werke
Fotografie : Artcurial Beurret Bailly Widmer · Bild vergrößern ↗
Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19