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SwissArtGallery · Dokumentierte Identität

Alfred Courmes

Geboren : 1898Gestorben : 1993Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich

Alfred Courmes (1898–1993), französischer Maler, entwickelt ein Werk, in dem Themen aus der Mythologie und der christlichen Tradition oft humorvoll, bisweilen mit sexueller oder homoerotischer Konnotation behandelt werden. Die Gegenüberstellung des Klassizismus mit einer surrealistischen und expressionistischen Sicht wird als dauerhafter Bezugspunkt seines Schaffens beschrieben. Seine Gemälde bringen antike oder mittelalterliche Welten mit zeitgenössischen Elementen zusammen – Kleidung, Gebrauchsgegenstände oder Werbemotive – und greifen auch auf die Bildsprache von Anzeigen und die Fotografien von Sensationszeitungen zurück.

Nach seiner Schulzeit in Monaco wird Courmes von seinem Vater, einem Marineoffizier, darin bestärkt, seinen Wunsch, Maler zu werden, weiterzuverfolgen. Er ist Schüler von Roger de La Fresnaye, den die Quelle als seinen einzigen Schüler bezeichnet. Eine erste kubistische Ausrichtung belegt das 1921 datierte Werk Nature morte cubiste au pinceau. 1925 lässt er sich in Paris nieder und stellt im Salon des indépendants und im Salon d’automne aus. Die Entdeckung der Werke von Van Eyck, Hans Holbein, Dürer und Brueghel in den Museen von Brügge und Gent bildet einen weiteren wichtigen Orientierungspunkt in seinem Werdegang. 1929 malt er L’Homme blessé als Hommage an La Fresnaye; das Werk gehört zu einem Schaffen, in dem Klassizismus sowie surrealistische und expressionistische Visionen nebeneinanderstehen.

1936 teilt Courmes mit Tal Coat den Prix Paul Guillaume für Saint Sébastien. Ein Gemälde zu diesem Thema aus dem Jahr 1934 gehört zu den Werken in der Sammlung des Centre Pompidou. Im folgenden Jahr erhält er den Auftrag für Le Toucher für den Pavillon der Manufacture de Sèvres an der Pariser Weltausstellung; auch das Werk von 1937 befindet sich im Centre Pompidou. Darüber hinaus gestaltet er die Wände des Esszimmers der französischen Botschaft in Ottawa. Diese Arbeit, für die er zwei Jahre benötigt, ist signiert und auf den 21. Juli 1939 datiert. 1930 betreibt er, während er in der Nähe des Gare de l’Est wohnt, das populäre Kino Verdun-Palace.

1946 nimmt er zusammen mit Magritte und Clovis Trouille an der Exposition surréaliste de Lille teil. Ab 1957 stellt er regelmässig am Salon de mai aus. 1976 beteiligt er sich an der Ausstellung Mythologies Quotidiennes im Musée d’art moderne de la ville de Paris. Zwei Retrospektiven markieren anschliessend diese institutionelle Anerkennung: eine 1979 im Musée de Grenoble, die andere 1989 im Centre Georges-Pompidou in Paris.

Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Alfred Courmes sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.

Dokumentierte Auktionsdaten

1Auktionsreferenz
1Auktionshaus

Dobiaschofsky

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In Auktionen dokumentierte Werke

Alfred Courmes — Der Karren.
Fotografie : Dobiaschofsky · Bild vergrößern ↗
Dobiaschofsky

Der Karren.

Öl auf Leinwand

Originaltext des Katalogs

La charrette.
Öl auf Leinwand

Datum noch zu dokumentieren

Katalogreferenz — Verkauf nicht bestätigt

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Quellen und Referenzen

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