
Bateau dans la nuit
Öl auf Leinwand
Originaltext des Katalogs
Bateau dans la nuit
huile sur toile
Katalogzeitraum : 2021-05-26 — 2021-06-09
Katalogreferenz — Verkauf nicht bestätigt
Schätzung : CHF 400–600
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Als belgischer Maler von Landschaften, Porträts und Stillleben absolvierte Isidore Verheyden zunächst eine akademische Ausbildung in Brüssel, bevor er sich in Tervuren der Freilichtmalerei widmete. Er wurde 1846 in Antwerpen geboren und starb 1905 in Ixelles. Ab 1857 studierte er an der Akademie in Brüssel lineares Zeichnen, dekoratives Zeichnen und anschliessend das Zeichnen nach antiken Vorbildern; Joseph Quinaux war dort sein erster Lehrer, bevor er 1866 in das Atelier von Jean-François Portaels eintrat. 1863 stellte er mit Vue prise dans le Condroz erstmals im Brüsseler Salon aus.
In Tervuren, wo er Hippolyte Boulenger begegnete, wandte sich Verheyden der Freilichtmalerei zu und wird der École de Tervueren zugerechnet. Von April 1874 bis Februar 1884 lebte er in Hoeilaart, auf dem Dumberg, in einem Haus, dessen Pläne er selbst gezeichnet hatte. Die Waldlandschaften und ländlichen Szenen, die er damals malte, griffen Motive aus seiner unmittelbaren Umgebung auf. Die Quelle beschreibt eine Palette, die allmählich heiterer und farbiger wird, sowie einen Pinselstrich, der sich in Richtung Impressionismus entwickelt. In kleinen Studien erprobte er gelegentlich eine dem Tachismus nahestehende Bildsprache, ohne sich dauerhaft dem Neoimpressionismus oder dem Pointillismus zuzuwenden.
1876 lernte Anna Boch Verheyden kennen und studierte bei ihm die Freilichtmalerei, insbesondere den Pinselstrich, den Bildaufbau und die Farbgebung; später malte er ihr Porträt, das 1884 an der Ausstellung der Groupe des Vingt gezeigt wurde. Im November 1884 wurde er einstimmig in die Groupe des Vingt aufgenommen und nahm an deren Ausstellungen teil; im Mai 1887 trat er aus Gründen zurück, die als ausschliesslich persönlicher Art dargestellt werden. 1880 gewann er am Salon von Gent eine Goldmedaille und wurde am 4. Mai 1881 zum Ritter des Leopoldsordens ernannt. 1900 wurde er zum Professor für Naturmalerei an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Brüssel berufen. 1904 wurde er für eine dreijährige Amtszeit deren Direktor; sein Tod im folgenden Jahr beendete diese vorzeitig.
Werke Verheydens sind in mehreren belgischen Museumssammlungen nachgewiesen, darunter in den Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel, im Musée d’Ixelles und im Museum der Schönen Künste in Gent. Das Musée Charlier bewahrt laut Quelle Pêcheur aux anguilles dans les marais de Genk, ein Ölgemälde auf Leinwand von 1905, sowie ein auf 1890 datiertes Porträt des Malers Franz Courtens. Die Galerieseite führt ausserdem Pêcheur, ein unsigniertes Ölgemälde auf Leinwand von 1890, und Moulin à vent, ein unsigniertes Ölgemälde auf auf Leinwand kaschierter Leinwand, ebenfalls auf dasselbe Jahr datiert, auf.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Isidore Verheyden sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
2 Referenzen sind bei Dobiaschofsky, Piguet dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.

Öl auf Leinwand
Bateau dans la nuit
huile sur toile
Katalogzeitraum : 2021-05-26 — 2021-06-09
Katalogreferenz — Verkauf nicht bestätigt
Schätzung : CHF 400–600
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Öl auf Leinwand
Datum noch zu dokumentieren
Katalogreferenz — Verkauf nicht bestätigt
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Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19