Germaine Lacaze (1908–1994) entwickelte als Malerin und Grafikerin ein Werk, das von den Orten ihrer Aufenthalte geprägt ist. Seit 1934 besaß sie ein Atelier in Montparnasse. Auf erste Pariser Einzelausstellungen 1935 und 1939 folgten Ausstellungen in Lausanne und San Sebastián. Neben Porträts, Akten und Stillleben entstanden Strandszenen sowie Ansichten von Paris, dem Becken von Arcachon, Spanien und Mittelamerika. Auch Venedig, das sie seit 1968 regelmäßig besuchte, wurde zu einem wiederkehrenden Motiv. Neben der Ölmalerei nutzte sie Gouache, Aquarell, Tusche und druckgrafische Techniken. Ihr 1931 gemaltes Portrait de la mère de l’artiste befindet sich im Musée des Beaux-Arts in Bordeaux. Das Museum von Saint-Maur-des-Fossés widmete ihr 1974 eine bedeutende Ausstellung.
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