Antoine Watteau (1684–1721), in Valenciennes geboren und in Paris tätig, gab den Begegnungen Liebender in der Landschaft eine neue Form: die Fête galante. Mit der 1717 vorgelegten Pilgerfahrt zur Insel Kythera wurde er Vollmitglied der königlichen Akademie. Figuren der Commedia dell’Arte lieferten ihm zudem ein Repertoire von Kostümen, Gesten und ausdrucksvollen Körperhaltungen für seine Malerei.
In Die Tonleiter der Liebe, wahrscheinlich 1717–1718 gemalt und in der National Gallery in London aufbewahrt, teilen ein Gitarrenspieler und seine Begleiterin eine Partitur; Rosa, Rot und Braun verbinden Musik und Verführung. Seine Zeichnungen bereiten dagegen nicht immer eine bereits geplante Szene vor. Er sammelte Figurenstudien, die später in Gemälde eingehen konnten. Rötel, schwarze und weisse Kreide bilden seine Technik der drei Kreiden.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Antoine Watteau sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Profil aktualisiert :
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