1935 in Shanghai geboren, entwickelt Hsiao Chin, auch als Xiao Qin transkribiert, eine Praxis, in der chinesische Kalligrafie und von Weiss dominierte Flächen in einem Kunstverständnis als Mittel zur Überwindung menschlicher Grenzen in Beziehung zum Unendlichen stehen. Er stirbt 2023.
Ein Stipendium der spanischen Regierung ermöglicht ihm 1956–1957, nach Madrid zu reisen. Die Akademie der Schönen Künste San Fernando erscheint ihm damals zu konservativ. 1959 lässt er sich in Mailand nieder. Von 1967 bis 1972 lebt er in den Vereinigten Staaten und unterrichtet Malerei und Zeichnen, unter anderem am Southampton College der Long Island University in New York und danach an der Universität von Baton Rouge in Louisiana. 1973 kehrt er nach Mailand zurück.
Im Rahmen von Punto wird Kunst als Weg zur Überwindung menschlicher Grenzen verstanden, in Bezug auf das Unendliche. Chinesische Kalligrafie und die Vorherrschaft des Weiss auf bestimmten Flächen gehören zu den bildnerischen Mitteln, die mit dieser Suche verbunden sind.
Die 2010 im Museum von Kaohsiung gezeigte Retrospektive und die für 2011 verzeichnete Einzelausstellung im Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain de la Ville de Liège bezeugen, dass sein Werk in Institutionen in Taiwan und Belgien präsentiert wurde. In der Liste seiner Einzelausstellungen sind auch die Fondazione Marconi und die Triennale von Mailand im Jahr 2009 sowie das Nationalmuseum für Kunst Chinas in Peking im Jahr 2006 aufgeführt. Werke von Hsiao Chin sind in den öffentlichen Sammlungen des Museum of Modern Art in New York und des Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne verzeichnet.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Hsiao Chin sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
11 Referenzen sind bei Dobiaschofsky, Germann dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.
Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19