Johan Pietersz. Schoeff, auch Johannes Schoeff genannt, war ein Landschaftsmaler, der im 17. Jahrhundert in den Niederlanden arbeitete. In Den Haag lebte er neben Jan van Goyen und betätigte sich auch im Handel mit Gemälden. Sein Weg führte ihn ausserdem in die Umgebung Antwerpens und nach Bergen op Zoom und verband damit mehrere Kunstzentren der historischen Niederlande.
Seine Kompositionen bevorzugen weite Ausblicke, Flusslandschaften und bewaldete Gegenden, häufig zusammengehalten durch braune Farbtöne zwischen Gelbbraun und Oliv. Die Flussansicht von 1651 im Rijksmuseum zeigt ein von Bäumen gesäumtes Gewässer. Das Spencer Museum of Art besitzt eine Landschaft mit Figuren von 1644. Eine weitere, 1645 datierte und auf Holz gemalte Landschaft mit Staffage ist in der Dokumentation des Deutschen Historischen Museums zur Linzer Sammlung verzeichnet.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Johan Pietersz. Schoeff sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
Dokumentierte Auktionsdaten
1Auktionsreferenz
1Auktionshaus
1belegtes Ergebnis mit Preis
Dobiaschofsky
Die Referenzen umfassen Katalogeinträge und verfügbare Ergebnisse; nicht jeder Eintrag belegt einen Verkauf. Zuschreibungen und besondere Lose sind von den bezifferten Ergebnissen ausgeschlossen.
Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Profil aktualisiert :
Paul-Émile Bécat (1885–1960), als Émile Félix Bécat in Paris geboren, war Maler, Grafiker und Illustrator. Seine Tätigkeit verbindet das Porträt mit Büchern und ihren Autoren. Das 19…
Jan Gabrielsz. Sonjé, um 1625 in Delft geboren, gehört zu den niederländischen Landschaftsmalern des 17. Jahrhunderts. Er arbeitete in Delft und in Rotterdam und wird mit der Lehre A…
Alexis Gritchenko (1883–1977), ein in Krolevets geborener Maler ukrainischer Herkunft, liess sich 1921 in Frankreich und 1927 in Cagnes-sur-Mer nieder. Bis 1960 fand er dort einen fe…