Der in Barcelona geborene und verstorbene spanische Maler Joan Hernández Pijuan entwickelt ein Werk, dessen frühe Phase von einer expressionistischen Malerei mit existenzieller Resonanz geprägt ist, bevor eine geometrische Figuration folgt, die um isolierte Elemente und Raster organisiert ist. Er studiert an der Llotja-Schule und anschliessend an der Kunsthochschule Sant Jordi in Barcelona, wo er von 1952 bis 1956 ausgebildet wird. Laut der Biografie der Galerie Michelle Champetier findet seine erste Ausstellung 1953 statt; seine Arbeit wird zu dieser Zeit als expressionistisch und von existenzieller Resonanz beschrieben. Das Städtische Museum Mataró zeigt 1955 seine erste Einzelausstellung; zudem gehört er zusammen mit Carles Planell, Eduard Alcoy, Lázaro und Josep Maria Rovira i Requesón zu den Gründern der Gruppe Silex.
1957 reist er nach Paris, um an der École des beaux-arts Druckgrafik und Lithografie zu studieren. Die Biografie der Galerie Michelle Champetier beschreibt anschliessend eine geometrische Figuration, in der Früchte, Gläser und Eier als vereinzelte Elemente erscheinen, die mit Rastern verbunden sind. Ab 1977 unterrichtet er an der Kunsthochschule Sant Jordi in Barcelona. 1989 wird er Professor für Malerei an der Fakultät für Bildende Künste der Universität Barcelona, deren Dekan er 1992 wird. Seit 1980 ist er Mitglied der Kommission für Aktivitäten der Fundació Joan Miró in Barcelona.
1993 organisiert das Centro Nacional de Arte Reina Sofía eine anthologische Ausstellung seines Werks mit dem Titel «Espacios de silencio». 2011 wird eine Retrospektive im Museum für Moderne Kunst Moskau gezeigt. Die Galerie Michelle Champetier nennt als Sammlungen, in denen seine Werke vertreten sind, das Metropolitan Museum in New York, das MACBA in Barcelona sowie die Kunstmuseen von Genf und Neuenburg.
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