Francisco Bores, 1898 in Madrid geboren und 1972 in Paris gestorben, war ein spanischer Maler, dessen Werdegang sich zwischen diesen beiden Städten entfaltete. 1916 trat er in die Akademie von Cecilio Pla ein, wo er drei Jahre lang studierte, und kopierte während seiner Ausbildung im Museo del Prado Werke von Velázquez, Goya und Tizian. Ab 1922 nahm er an den offiziellen Salons teil und arbeitete für verschiedene Zeitschriften. 1925 liess er sich in Montparnasse in Paris nieder, wo er 1927 in der Galerie Percier seine erste Einzelausstellung zeigte.
1935 unterzeichnete er einen Vertrag mit Daniel-Henry Kahnweiler, dem damaligen Direktor der Galerie Simon. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs liess er sich 1940 in Saint-Jean-de-Luz nieder, kehrte im folgenden Jahr nach Paris zurück und nahm an der Ausstellung «Vingt jeunes peintres de tradition française» teil.
Zu seinen Einzelausstellungen nach dem Krieg zählen unter anderem Präsentationen 1946 in der Galerie de France und in der Galerie Apollo in Brüssel sowie 1950 in der Galerie Pierre. Danach stellte er 1954, 1956, 1957 und 1962 mehrfach bei Louis Carré sowie 1960 bei Pierre Berès aus. 1961 schuf er eine Serie von Lithografien zur Illustration der von der Imprimerie nationale herausgegebenen Werkausgabe von Albert Camus. Ausserdem stellte er 1964, 1966 und 1967 in der Galerie Villand et Galanis aus.
Nach seinem Tod wurden Retrospektiven 1975 in Paris, 1976 in Luxemburg und Madrid, 1985 im Museum von Santander und 1999 im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid organisiert. Zu den öffentlichen Sammlungen, in denen seine Werke laut Angaben vertreten sind, zählen das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía mit 21 Gemälden, 150 Zeichnungen und 10 Gouachen, das Museum of Modern Art in New York und das Kunsthaus Zürich. 2003 veröffentlichte das Reina Sofía einen zweibändigen Catalogue raisonné seiner Gemälde, der die Zeiträume 1917–1944 und 1945–1972 umfasst.
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Dobiaschofsky · Piguet
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