Geboren : 1892Gestorben : 1974Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Österreich
Der Werdegang von Hanns Kobinger beginnt mit einer doppelten Tätigkeit: Als Angestellter der Oberösterreichischen Landesbank in Linz besucht er parallel den Unterricht an der Kunstschule von Matthias May. Ab 1919 steht er mit der Künstlergruppe «Grille» in Linz in Kontakt. Ein Unfall beendet 1928 seine Laufbahn als Angestellter; danach hält er sich längere Zeit in Dalmatien, Italien und Deutschland auf, bevor er als freischaffender Künstler tätig ist. Er lebt und arbeitet zunächst abwechselnd in Linz, Wien und Berlin und ist ab 1937 in Grundlsee tätig. Er ist auch Mitglied der Wiener Secession.
Die dokumentierten Werke zeugen von vielfältigen Arbeitsweisen und Themen: Der farbige Holzschnitt Japanese Plant, datiert auf 1940 und unten rechts signiert, stammt aus der Sammlung Egon Hofmann. Wien, Donaukanal, ein auf 1956 datierter Holzschnitt, wird als unten rechts signiert und datiert beschrieben und ist unten links als erste Probe gekennzeichnet. Weitere Einträge nennen Herbstliche Waldpartie, ausgeführt in Tusche und Aquarell und auf September 1945 datiert, sowie zwei Aquarelllandschaften auf Papier mit dem Titel Otztal and Tyrol, datiert auf 1947.
Ab 1946 nimmt Kobinger an zahlreichen Ausstellungen teil; der biografische Eintrag nennt insbesondere Stockholm, Minneapolis und Minnesota.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Hanns Kobinger sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
1 Referenzen sind bei Dobiaschofsky dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.
Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19