Hieronymus Bosch arbeitete überwiegend in ’s-Hertogenbosch, der Stadt, von der er seinen Namen ableitete und in der er 1516 starb. Seine Tafelmalerei verbindet religiöse Erzählungen mit fantastischen Symbolen und bisweilen beunruhigenden Beobachtungen menschlichen Verhaltens. Der Garten der Lüste im Prado ist ein mit Ölfarbe auf Eichenholz gemaltes Triptychon, das das Museum zwischen 1490 und 1500 datiert. Seine Mitteltafel zeigt ein trügerisches, von sinnlichen Vergnügungen beherrschtes Paradies.
Im Narrenschiff des Louvre fahren Trinker und Schlemmer ohne Ziel umher. Das Bild war ursprünglich Teil eines Triptychonflügels und wurde später getrennt und beschnitten. Die Dornenkrönung in der National Gallery konzentriert das Geschehen hingegen auf fünf eng zusammengerückte Figuren. Der ruhige Blick Christi steht dort im Gegensatz zu den bedrohlichen Gesten der vier Männer, die ihn umringen.
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Genève Enchères · Piguet
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Piguet
Les sept péchés capitaux
Öl auf Holztafel
Originaltext des Katalogs
Les sept péchés capitaux huile sur panneau Attribution ou qualification signalée dans le catalogue
Originaltitel: Ecce Homo — version d’après un modèle attribué à Jérôme Bosch ou à un suiveur
Technik — Quellenangabe: Huile sur panneau, école flamande de la fin du XVIe–début du XVIIe siècle, 34, 5 × 28 cm.
Vollständiger Katalogtext und dokumentarische Hinweise
Katalogbeschreibung — Originalsprache Ecole flamande (fin XVIe - début XVIIe s.) , Ecce Homo , huile sur panneau, 34,5x28 cm Une des nombreuses versions connues d'après le Couronnement d'épines attribué à Jérôme Bosch (ca 1450-1516) ou à un de ses suiveurs, conservé à l'Escorial.
Dokumentarische Zuordnung — Originalsprache Artiste possible du modèle, lui-même attribué à Bosch ou à un suiveur. Les deux niveaux d’incertitude sont conservés ; l’Escorial abrite le modèle cité et non le panneau vendu.
Auktionsdatum : 2016-03-09
Zuschreibung — Quellenangabe: d’après un modèle attribué à Bosch ou à un suiveur
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