Xerxes Ach
Geboren am 14. April 1957 in Esslingen am Neckar (Deutschland).
Gestorben am 22. August 2025.
Schweiz · Zeitgenössische abstrakte Malerei · Farbe, Licht und Materialität.
Xerxes Ach (1957–2025) war ein Schweizer Maler, geboren in Esslingen am Neckar. Er war als Grafiker ausgebildet und als Maler weitgehend Autodidakt; 1983 liess er sich in Zürich nieder. SIK-ISEA dokumentiert zudem seinen Aufenthalt in Cenate Sotto ab 2004 und seine Lebensgemeinschaft mit Silvia Gertsch.
Sein Werk lässt sich nicht auf Aquarell und Zeichnung reduzieren. In einem Gespräch mit dem Kunstmuseum Bern beschreibt Ach seine Entwicklung von expressiven Arbeiten und Ölbildern auf Papier über pigmentierte Lackschichten bis zu einer selbst entwickelten, lösemittelfreien Eitempera. Seine Gemälde entstehen aus komplementären Untermalungen und transparenten Schichten, die Farbräume, Licht, Tiefe und Materialität erzeugen.
Das Kunstmuseum Bern zeigte Silvia Gertsch und Xerxes Ach in der Ausstellung Sinnesreize vom 23. Oktober 2015 bis 21. Februar 2016.
Der Jahresbericht 2016 dokumentiert sechs Aquarelle der Serie Ideal Standard von 2007, 2008 und 2011 in der Museumssammlung, Inv. A2016.018 bis A2016.023.
2018–2019 wurde Harmonie der Kontraste / Harmonia kontrastów im Nationalmuseum Gdańsk gezeigt, unterstützt von der Schweizer Botschaft in Polen und Pro Helvetia. Der Ausstellungskatalog von 2018 und Kathleen Bühlers Essay Haptic Meditations vertiefen Achs Beschäftigung mit Farbe und Abstraktion.
Zum dokumentierten Markt gehört Ohne Titel, Harz und Pigment auf Aluminium, 1999, Los 601 bei Dobiaschofsky am 6. November 2020, zugeschlagen für CHF 2’200 bei einer Schätzung von CHF 1’800. Sotheby’s Zürich bot 2009 zudem Transformed, 1998, mit einer Schätzung von CHF 5’000–7’000 an; auf der offiziellen Seite ist kein öffentlicher Zuschlagspreis angegeben.