Wilhelm Schmid
Geboren 1892.
Gestorben 1971.
Wilhelm Schmid (1892–1971) ist ein Künstler, dessen dokumentierter Werdegang durch die Schweiz, Deutschland und Frankreich führt, wobei Aufenthalte und Rückkehr seinen bekannten biografischen Weg prägen (f1, f3, f6, f11). Als allgemein angegebene Lebensdaten gelten 1892–1971 (f1).
Seine Ausbildung beginnt er als Architekturzeichner bei Albert Froelich in Brugg. Diese technische Ausbildung erscheint als Ausgangspunkt seiner dokumentierten künstlerischen Tätigkeit (f2). Auf persönlicher Ebene erwähnt die Quelle seine Heirat mit Maria Metz im Jahr 1918 (f13).
1912 geht er nach Berlin, wo er in ein damals äusserst lebendiges künstlerisches Milieu eintritt (f3). In der deutschen Hauptstadt arbeitet er mit den Architekten Peter Behrens und Bruno Paul zusammen und übernimmt der Quelle zufolge später bei Paul Renner die Funktion eines Atelierleiters (f4).
1923 erscheinen unter seinem Namen mehrere Bildpublikationen, darunter Pierrots Lunaire und Puccini Butterfly (f5). Dieselbe Quelle gibt an, dass diese Stücke und weitere Titel in Lugano aufbewahrt werden oder wurden, und erwähnt die Überführung eines Teils seiner Sammlung in diese Stadt (f14).
Ab 1924 lässt er sich in Frankreich nieder und teilt seine Tätigkeit zwischen Paris und dem Süden des Landes auf (f6). Der Quelle zufolge bereichert dieser Aufenthalt in Frankreich seine Palette um mediterrane Bezüge, die in den konsultierten Einträgen erwähnt werden (f19).
Seine für 1930 verzeichnete Rückkehr nach Berlin fällt mit der Entdeckung des französischen Surrealismus zusammen und begünstigt laut Dossier die Herausbildung eines magischen Realismus in seinem Werk (f7).




