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Walter Enholtz

Walter Enholtz, geboren am 17. Dezember 1961 in Basel, ist ein Schweizer Maler, dessen Schaffen hauptsächlich aus Aquarellen besteht – Landschaften, Stillleben und Porträts.

Seine Ausbildung beginnt um 1890 an der Gewerbeschule Basel, wo er die Aquarellmalerei erlernt, setzt sich an der École des Beaux-Arts in Genf fort und umfasst eine Lehre als Dekorationsmaler in Frankfurt am Main. Eine grosszügige Unterstützung in Form eines Stipendiums der öffentlichen Kunstsammlungen Basels ermöglicht ihm anschliessend Studienreisen nach Rom, Florenz und Sizilien.

Im Verlauf dieser Reisen entdeckt er das Tessin, eine Region, die er regelmässig besucht, und entwickelt ein Repertoire, das sich auf Tessiner Landschaften sowie auf Ansichten der Stadt Basel konzentriert. Nach einem Aufenthalt im Tessin lässt sich die Familie in Basel nieder, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1961 lebt und arbeitet.

Als Sohn eines Lehrers geboren, heiratet er 1926 Anna Raulf (1895–1971), aus deren Ehe ein Sohn und eine Tochter hervorgehen. Walter und Anna Enholtz wurden im Familiengrab auf dem Friedhof am Hörnli in Riehen beigesetzt.

In gesundheitlicher Hinsicht entgeht er in seiner Kindheit dank medizinischer Behandlung einer drohenden Erblindung, bleibt jedoch sein Leben lang schwerhörig und hat Schwierigkeiten beim Sprechen.

Zu den Zeugnissen seines kulturellen Lebens gehört, dass er das Kunstmuseum Basel gern mit seinem Grossneffen Paul Freiburghaus besuchte, um ihm Werke zu zeigen (z. B. von Arnold Böcklin), und dass zu seinen bevorzugten Motiven das Tessin und Ansichten von Basel zählen.

Die wichtigste für dieses Dossier angeführte biografische Quelle ist der Artikel von Karl Dick im Basler Stadtbuch 1962 (S. 171–173).

Walter Enholtz

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