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Ursula Biemann

Geboren 1955.

Ursula Biemann, geboren am 8. September 1955, ist als Autorin audiovisueller Arbeiten und von Texten zu Mobilität und geopolitischen Fragen dokumentiert (8. September 1955).

Ihre Laufbahn ist geprägt von einer wiederkehrenden Auseinandersetzung mit Migration, Mobilität und Grenzen sowie von Untersuchungen zu Geschlecht und dem Einfluss von Technologien; in jüngerer Zeit sind ökologische Fragestellungen und Beziehungen zwischen Menschen und Nichtmenschen hinzugekommen.

Auf institutioneller Ebene war sie von 1995 bis 1998 kuratorisch an der Shedhalle Zürich tätig.

Performing the Border (1999) wird in den Quellen als ein auf 1999 datierter Videoessay vorgestellt (angegebenes Format: 43 Min.). Writing Desire (2000) ist ein weiterer bedeutender Videoessay aus den ersten Jahren ihrer künstlerischen Tätigkeit, datiert auf das Jahr 2000.

Sahara Chronicle, dokumentiert als zwischen 2006 und 2009 realisierte Videoanthologie, wird in den Quellen als ein Ensemble mehrerer Videos beschrieben (in einem der Belege ist von einer Anthologie aus 12 Videos die Rede). Das Korpus ihrer Feldforschungsarbeiten wurde in Präsentationen unter Titeln wie Mission Reports zusammengeführt, ein Begriff, der sowohl für Ausstellungen als auch für Publikationen verwendet wurde, welche den Zeitraum 1998–2008 abdecken.

Die Serie Mission Reports war Gegenstand von Ausstellungen in akademischen und kulturellen Institutionen; dokumentiert sind Präsentationen im Bildmuseet in Umeå und im Nikolaj Contemporary Art Center in Kopenhagen zwischen 2007 und 2009 sowie eine Einzelausstellung im Nikolaj im Jahr 2009. Eine Einzelausstellung ist zudem 2013 im Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) in Berlin dokumentiert.

Parallel zu ihren Videos veröffentlichte Ursula Biemann Texte und Monografien: Zu den genannten Titeln gehören Geography and the Politics of Mobility (2003) sowie der Band zu Mission Reports, der eine künstlerische Feldpraxis zwischen 1998 und 2008 dokumentiert.

Ihre Werke werden als Teil mehrerer öffentlicher Sammlungen und Bestände genannt; zu den im Dossier ausdrücklich aufgeführten Institutionen zählen das Centre Pompidou (Rennes), das Migros Museum, das Musée d’Art du Valais (Sion), die Bundeskunstsammlung, das Kunsthaus Zürich und die Generali Foundation in Wien.

Die von den Quellen hervorgehobene Methode verbindet Feldforschung, kritisches Schreiben und audiovisuellen Schnitt, um übergreifende Themen — Migration, Grenzen, Geschlecht — zu behandeln sowie, in neueren Arbeiten, Fragen der Ökologie und der Beziehungen zwischen Menschen und Nichtmenschen zu untersuchen.

Ursula Biemann

Verfügbare Werke

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