Urs Lüthi
Geboren 1947.
Urs Lüthi, geboren am 10. September 1947 in Kriens, ist ein Konzeptkünstler, dessen dokumentiertes Werk sich auf die Erforschung von Identität und sexueller Identität konzentriert und dabei wiederkehrend Androgynität und Cross-Dressing einsetzt. Nach einer kurzen Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste 1963–1964 vollzog er ab 1969, nach kurzen Anfängen in der Malerei, eine Hinwendung zur Fotografie.
Seine erste verzeichnete öffentliche Präsentation datiert auf 1966 in der Galerie Beat Mäder in Bern; 1970 nahm er an der Ausstellung Visualisierte Denkprozesse im Kunstmuseum Luzern teil, wo er innerhalb einer Installation ein Double schuf. Lüthis Praxis ist als multidisziplinär dokumentiert: Fotografie, Skulptur, Performance, Siebdruck, Video und Malerei werden in den ihn betreffenden Einträgen genannt. Ein einjähriger Aufenthalt in den Vereinigten Staaten im Jahr 1977 ist in der biografischen Dokumentation belegt.
Zu den erwähnten jüngeren Serien zählen in den Dokumenten Placebos and Surrogates (2000) sowie die zu Beginn der 2000er-Jahre begonnene Serie Art is the Better Life. In akademischer Hinsicht ist er seit 1994 als Inhaber einer Lehrstelle an der Kunsthochschule / Kunstakademie Kassel verzeichnet. Zu den erfassten Auszeichnungen gehören der Arnold-Bode-Preis der Stadt Kassel im Jahr 2009 sowie, in den konsultierten Einträgen, der Preis für Kunst und Kultur der Stadt Luzern im Jahr 2010.
2001 vertrat er die Schweiz an der 49. Biennale von Venedig, indem er den Schweizer Pavillon in einen durch die Quellen dokumentierten Installationsraum verwandelte. Eine monografische Ausstellung mit dem Titel «URS LÜTHI.
L’UNE OU L’AUTRE VÉRITÉ» ist gemäss der konsultierten Ankündigung bis zum 1. März 2026 im Musée des beaux-arts Le Locle (MBAL) verzeichnet. Schliesslich erwähnen einzelne Einträge der Dokumentation laut einer Quelle einen Einfluss auf Lou Reed und das Album Transformer; diese Aussage wird hier mit der in der Dokumentation enthaltenen Einschränkung wiedergegeben.