Stéphanie Guerzoni
Geboren 1887.
Gestorben 1970.
Stéphanie Guerzoni ist eine Malerin, deren Geburtsname als Stéphanie Caroline Jeanne Pechkranz angegeben wird.
Sie wurde an der École des Beaux-Arts de Genève ausgebildet, wo sie zunächst die Kurse von Louis Dunki und anschliessend jene von Ferdinand Hodler besuchte. Ihr Werk umfasst, wie aus den konsultierten Einträgen hervorgeht, hauptsächlich Porträts, Landschaften und Fresken.
Den biografischen Dokumenten zufolge brachte sie am 11. Oktober 1914 eine Tochter namens Denise zur Welt, heiratete später Michelangelo Spanio und lebte von 1940 bis 1943 in Rom, bevor sie in die Schweiz zurückkehrte und sich unter anderem in Neuenburg aufhielt.
Zwischen 1960 und 1965 schuf sie auf Bitte des Kardinals Eugène Tisserant die Fresken der Kathedrale der Heiligsten Herzen Jesu und Mariä in La Storta (Rom), wie aus der Quelle hervorgeht. Diese Arbeiten gehören zum dokumentierten monumentalen Teil ihres Schaffens, der sowohl religiöse Aufträge als auch Tafelbilder (Porträts und Landschaften) umfasst.
Unter den erwähnten Auszeichnungen und Formen institutioneller Anerkennung nennt die Quelle die Ernennung zum Ritter der Légion d’honneur am 21. Juli 1934 sowie Werke in öffentlichen Sammlungen, insbesondere im Musée d’Art et d’Histoire de Genève und im Museum Amos Rex in Helsinki.
Den konsultierten biografischen Angaben zufolge starb sie am 27. März 1970 in Genf und wurde auf dem Cimetière des Rois beigesetzt.




