Raphael Ritz
Geboren 1829.
Gestorben 1894.
Raphaël Ritz (1829–1894) war ein Schweizer Maler, dessen Werk sich hauptsächlich auf Landschaften und Genreszenen konzentriert; einige seiner Arbeiten werden der realistischen Strömung zugeordnet oder als «auf naturalistische Weise» beschrieben.
Er wurde am 17. April 1894 in Sitten.
Seine Karriere entfaltete sich zunächst in Deutschland – insbesondere in Düsseldorf – und danach vor allem in der Schweiz, mit einer Tätigkeit, die sich auf den Kanton Wallis konzentrierte, sowie einer regelmässigen Präsenz in Sitten.
In seiner künstlerischen Praxis durchstreifte er das Wallis und trug im Laufe seiner Wanderungen naturhistorische Präparate, archäologische und ethnografische Beobachtungen sowie zahlreiche Mappen mit Skizzen und Entwürfen zusammen.
Sein überliefertes Œuvre wird auf rund 200 Gemälde geschätzt, von denen etwa dreissig im Wallis erhalten sein sollen; zu den genannten Werken gehören La Veille de la fête ou Les Deux Âges (um 1873), Ingénieurs dans les montagnes (1881) und Jeune fille au repos avec une chèvre (vor 1894).
Die jüngere Bibliografie nennt insbesondere Walter Ruppen (1980) sowie einen Ausstellungskatalog von Sabine Leyat, Anton Nanzer und Pascal Ruedin (1999, Musée cantonal des beaux-arts de la Majorie); ein Archivbestand «Raphaël Ritz» wird im Staatsarchiv Wallis aufbewahrt (Signatur CH AEV, Raphaël Ritz).
