Peter von Wattenwyl
Geboren 1942.
Gestorben 2014.
Peter von Wattenwyl (1942–2014) ist ein Künstler, dessen Lebensweg, soweit er aus den verfügbaren Dokumenten hervorgeht, so unterschiedliche Orte wie Bern, Kreta und die Camargue verbindet.
Nach dem frühen Tod seines Vaters brach er das Gymnasium vor der Matura ab und widmete sich der Malerei. Anfang zwanzig lebte er eine Zeit lang auf Kreta und verbrachte später längere Aufenthalte in der Camargue.
Seine ersten öffentlichen Ausstellungen fanden 1966 in Bern statt, wo er gemeinsam mit Meret Oppenheim ausstellte. 1969 wurde er von Jean-Christophe Ammann zur Veranstaltung Die Kunst der Abseitigen im Kunstmuseum Luzern eingeladen. Trotz Empfehlungen und internationaler Angebote lehnte er unter anderem eine Empfehlung von Jean Tinguely für ein Projekt im Moderna Museet in Stockholm ab.
Beruflich stellte er über mehrere Jahrzehnte regelmässig bei den Galeristen Martin Krebs und Maxe Sommer aus. Ausserdem führte er private und öffentliche Aufträge aus, darunter Porträts sowie Werke für das Schulhaus Kleefeld in Bern, für die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) und für ein Einkaufszentrum in Schönbühl.
Die Mobiliar besitzt mindestens zwei Werke aus dem Jahr 1993: eine Skulptur, die er seiner dritten Ehefrau widmete, und die Gouache mit dem Titel Die Verhandlung.
Persönlich liebte er die Musik der Gitanes aus Südfrankreich und besuchte die Wallfahrt nach Saintes-Maries-de-la-Mer – Aspekte, die an seine Aufenthalte im Mittelmeerraum anknüpfen.
