Paul Stöckli
Geboren 1906.
Gestorben 1991.
Paul Stöckli (1906–1991), ein aus Stans stammender Maler, Zeichner und Grafiker, wurde zunächst im Familienbetrieb und an der Kunstgewerbeschule Luzern zum Dekorationsmaler ausgebildet. Anschliessend setzte er seine Ausbildung in Basel und München fort. Ein regelmässiger Aufenthalt in Paris von 1931 bis 1934 brachte ihn mit der gegenstandslosen Malerei und dem Surrealismus in Kontakt.
Zu seinen ersten eigenständigen Arbeiten gehören Zeichnungen und Radierungen; später malte er dunkle Landschaften, Karnevals- und Passionsszenen, Porträts und Stillleben. Nach seiner erneuten Niederlassung in Basel im Jahr 1937 entwickelte er eine expressive Bildsprache, die mit den Basler «Grauen Malern» verbunden ist. 1948 gründete er gemeinsam mit Max Kämpf und Peter Moilliet die Gruppe Kreis 48.
Die Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum und sakrale Kunst in den 1950er-Jahren begleiteten seine Entwicklung zur Abstraktion. Ab den 1960er-Jahren arbeitete er mit abstrakter Malerei und Collage; ab 1978 schuf er zudem Tagebuchseiten, die durch sukzessive Ergänzungen zwischen Schrift und Bild entstanden. Das Nidwaldner Museum bewahrt Blätter dieses Tagebuchs und präsentiert sie in seiner Dauerausstellung.









