Oskar Dalvit
Geboren 1911.
Gestorben 1975.
Oskar Dalvit wurde am 11. Dezember 1975. Von 1925 bis 1929 absolvierte er eine Lehre bei einem Schriftenmaler in Zürich und setzte anschliessend seine Ausbildung zum Grafiker bei der Firma Orell Füssli fort.
1936 gab er eine Stelle als Werbegrafiker auf, um als freischaffender Maler tätig zu sein. Ab 1970 arbeitete er hauptsächlich an Holzreliefs. Zu seinen Veröffentlichungen zählt Ein Lebensbuch, eine 1941 in Zürich erschienene Ausgabe mit 23 mehrfarbigen Holzschnitten.
Zu seinem Werdegang gehören Ausstellungen im Ausland: Für 1948 sind im Dossier The London Gallery (London), die Galerie d’Art moderne (Basel) und die Galerie Chichio Haller (Zürich) verzeichnet. 1951 stellte er in der Galerie Dietrich in Brüssel und in der Galerie Salto in Mailand aus. Für 1952 sind Präsentationen am Carnegie Institute (Pittsburgh), am Art Museum (Michigan) und am The Arts Club of Chicago vermerkt.
Laut der Quelle L'UOVO DI LUC wurde er 1947 vom Kunsthändler Karl Nierendorf unter Vertrag genommen.
Den Quellen zufolge arbeitete er in seinen letzten Jahren fast ausschliesslich an Holzreliefs.
Im Dossier zeichnet sich eine technische Entwicklung ab: von den illustrierten Holzschnitten in der Ausgabe Ein Lebensbuch (1941) hin zur ab 1970 entwickelten Praxis der Holzreliefs.