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Matthias Aeberli

Geboren 1952.

Matthias Aeberli, 1952 in Basel geboren, versteht die Malerei als fortlaufende Recherche und Befragung des Bildes. Diese Auffassung bildet einen Ankerpunkt für eine Praxis, die sich sowohl in Ausstellungen als auch in punktuellen Interventionen entfaltet.

Seinen Werdegang beginnt er 1972 an der Schule für Gestaltung Basel, wo er Malerei- und Bildhauereikurse besucht, bevor er sein Studium ab 1976 an der Cooper Union School of Arts in New York fortsetzt. Zwischen 1992 und 1999 hält er sich mehrmals für längere Zeit in Italien auf. In dieser Zeit, von 1996 bis 1999, entwirft er gemeinsam mit Rahel Knöll eine Design-Keramiklinie unter dem Label Standbein Inc.

Sein Werdegang ist zudem geprägt von drei Basler Kunststipendien, einem Atelierstipendium des Istituto svizzero di Roma, das ihm von Pro Helvetia zugesprochen wird, und einem Stipendium der Stadt Basel für die Cité internationale des Arts. 2000 erhält er zusammen mit Rahel Knöll einen Kunstpreis der UBS.

1982 nimmt Aeberli an einer von J. C. Ammann organisierten und von einem Katalog begleiteten Ausstellung in der Kunsthalle Basel teil.

In seiner Chronologie wird anschliessend für 1996 das Musée des Beaux-Arts de Mulhouse mit einer als «édition» bezeichneten Präsentation aufgeführt, dann für 1999 eine Präsentation von Zeichnungen in der Kunsthalle Basel sowie eine Ausstellung in der Galerie Stefan Rasche in Münster. 2013 realisiert er «die Arche bauen», eine Reihe punktueller Interventionen in Basel, Zürich und Rom. Zu seinen Ausstellungen 2018 zählen unter anderem «grenzenlos» am Kulturort Weiertal in Winterthur und «play.song.lines.» im Projektraum M54 in Basel.

Von September 2020 bis Januar 2021 widmet ihm Das Esszimmer in Bonn eine Einzelausstellung mit dem Titel «If paintings were live pets, would you buy them more readily? oder Bilderlügen haben lange Beine». Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er auch kuratorisch tätig: 2010 ist er Co-Kurator der Regionale11 im M54, 2016 Kurator des Projekts «ouvert et solidaire».

Matthias Aeberli

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