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Marie-Claire Baldenweg

Geboren 1954.

Marie‑Claire Baldenweg zeichnet sich durch ein Werk aus, das die Malerei ausdrücklich in das verortet, was die Quellen als «Ära des Plastiks» bezeichnen. Sie macht die Plastiktüte zu einem zentralen Motiv ihres Schaffens und pflegt zugleich eine malerische Ausführung, die in einem fotorealistischen Ansatz an die Pop Art erinnert.

Diese Aufmerksamkeit für synthetische Gegenstände beschränkt sich nicht auf die Tüte: Das thematische Repertoire hat sich erweitert; die Quellen nennen insbesondere Werke, die sich mit Elementen wie der Kreditkarte befassen und damit die Reflexion über Kunststoffe und ihre zeitgenössischen Symboliken fortführen.

Im Hinblick auf die Präsentation hat Baldenweg eigenständige und kollektive Projekte realisiert: die Einzelausstellung Carried Away im Powerhouse Museum (Hyde Park Barracks) im Jahr 1988, die Serie Global Market – Bagflags of the World, die 2003 an der Schweizer Börse und 2005 an der Börse von Sydney gezeigt wurde, sowie die Beteiligung an einer Gruppenausstellung im Haus für Kunst Uri im Jahr 2018.

Die visuelle Gestaltung dieser Projekte verbindet eine der Populärkultur nahestehende Ästhetik mit einer Präzision der Darstellung, die ihren Bildern unmittelbare Lesbarkeit verleiht und sie zugleich auf gegenwärtige materielle und wirtschaftliche Realitäten verweist.

März 1954 und den Geburtsort mit Solothurn (Solothurn, Schweiz).

Die verfügbaren biografischen Notizen verorten ihr Familienleben in Australien, in Byron Bay, und erwähnen ihre Ehe mit dem Musiker Pfuri Baldenweg sowie drei Kinder namens Nora, Diego und Lionel Vincent.

Marie-Claire Baldenweg

Verfügbare Werke

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