M.S. Bastian
Geboren 1963.
M.S. Bastian ist der Künstlername, unter dem Marcel Sollberger (1963) publiziert. Sein dokumentiertes Werk bewegt sich an der Schnittstelle von Comic und Malerei und umfasst auch Skulptur, Animationsfilm und Installation.
Er studierte an den Kunstschulen in Bern und Biel und absolvierte anschliessend ein Ausbildungsjahr in New York und Paris.
1993 begann er seine berufliche Laufbahn als freischaffender Künstler. Ab circa 2000 ging er Kooperationen ein, die um spezifische Projekte organisiert waren. Seit 2003 arbeitet er eng mit Isabelle L.
zusammen; die gemeinsamen Projekte erscheinen unter der Signatur M.S. Bastian und Isabelle L.
Die Praxis bewegt sich in Bereichen, die dem Comic und der Malerei nahestehen: Neben Zeichnungen umfasst die Dokumentation auch Arbeiten in den Bereichen Malerei, Skulptur, Animationsfilm und Installation.
In der Dokumentation finden sich mehrere wiederkehrende Projekte und Titel: Die Ortsbezeichnungen Bastropolis/Bastokalypse treten sowohl in einer Ausstellung von 2005 als auch in Publikationen von 2007 und Präsentationen von 2017 auf. Zu den dokumentierten Einzelausstellungen zählen insbesondere Paradis mystérieux im Nouveau Musée Bienne (2014) und in der Halle Nord Genève (2016). Für 2017 sind Präsentationen von Bastokalypse & Bastomania im Egon Schiele Art Centrum (Český Krumlov) sowie eine Ausstellung Bastokalypse in der Fondation Vasarely (Aix‑en‑Provence) verzeichnet.
Auch die Teilnahme an Gruppenausstellungen ist belegt, darunter Ohne Verfallsdatum im Musée des Beaux‑Arts de Berne (2019) und Mutanten. Die deutschsprachige Comic‑Avantgarde der neunziger Jahre im NRW‑Forum Düsseldorf (1999). Die Bibliografie führt unter anderem 100 vues de Bastropolis / 100 Ansichten von Bastropolis auf, 2007 erschienen.
Schliesslich verzeichnet die Dokumentation mehrere Auszeichnungen und Förderbeiträge für das künstlerische Schaffen, darunter Stipendien (Anderfuhren, Louise Aeschlimann) und Schweizerische Eidgenössische Designpreise.