Karl Schenk
Geboren 1905.
Gestorben 1973.
Karl Schenk (Bern, 1905–1973) war ein Schweizer Maler und Bildhauer. Als Sohn eines Kunstschlossers wurde er für den Beruf des Grabsteinmetzen ausgebildet, setzte jedoch parallel dazu seine künstlerische Ausbildung fort, unter anderem mit Studien in Zeichnen und Anatomie. Ein Stipendium führte ihn 1934 nach Paris; dort vertiefte er seine Arbeit und knüpfte Kontakte zu den Bildhauern Édouard-Marcel Sandoz und Arnold Huggler.
Nach seiner Rückkehr nach Bern liess er sich als freischaffender Künstler nieder.
Schenk arbeitete in den Bereichen Skulptur, Relief, Porträt, Zeichnung und Malerei. Mehrere Aufträge verankerten ihn im öffentlichen Raum Berns: «Sein und Werden» auf dem Bremgartenfriedhof, die Figuren des Radiostudios sowie Werke für die Anlagen der Wasserversorgung. Zudem schuf er ein grosses Mosaik, «Trinkender Faun», sowie ein monumentales Glasfenster für die Gemeinde Köniz.
Diese Präsenz in Gebäuden, Schulen und im städtischen Raum verleiht seinem Werk eine öffentliche und zugängliche Dimension. Das dem Künstler gewidmete Museum dokumentiert zudem Büsten von Persönlichkeiten, figurative Skulpturen und Gemälde. Seine Werke begegnen einem somit auch ausserhalb des Museums, in der Stadt und ihren öffentlichen Gebäuden.