Johannes Itten
Geboren 1888.
Gestorben 1967.
Johannes Itten, geboren am 11. März 1967 in Zürich, ist als Maler, Lehrer und Farbtheoretiker belegt; darüber hinaus war er als Fotograf, Grafiker, Bildhauer, Zeichner, Schriftsteller und Architekt tätig.
Seine ersten Ausbildungen und Begegnungen bilden einen europäischen Werdegang: 1910 entdeckt er in Paris den Kubismus und 1911 in München die Gruppe des Blauen Reiter, bevor er seine Ausbildung von 1913 bis 1916 bei Adolf Hölzel in Stuttgart vervollständigt. Zu seinen Arbeiten aus dieser Zeit zählen datierte und referenzierte Werke wie Horizontal-Vertical (1915) und Group of Houses in Spring (1916), wobei Letzteres in der Dokumentation des Museo Thyssen aufgeführt ist.
Ab Oktober 1919 gehört er dem Bauhaus-Team an, wo er bis 1923 den Vorkurs übernimmt. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bauhaus lehrt er von 1923 bis 1926 in einer mazdaznanischen Gemeinschaft in Herrliberg.
Ab 1954 widmet er sich hauptsächlich der Malerei und dem theoretischen Schreiben, was insbesondere 1961 zur Veröffentlichung von Kunst der Farbe (Die Kunst der Farbe) führt. Dieses Werk wurde ebenso wie weitere didaktische Titel (Le dessin et la forme, L'étoile des couleurs) ins Französische übersetzt und veröffentlicht, was zur Verbreitung seiner Ideen über die Farbe beigetragen hat.
Die Rezeption und Erinnerung an seine Lehre wurden durch zeitgenössische institutionelle Präsentationen dokumentiert, darunter eine Ausstellung mit dem Titel „Johannes Itten et son enseignement“ im Centre Pompidou; zudem wird angegeben, dass seine Archive in der Zentralbibliothek Zürich aufbewahrt werden. Im Hinblick auf Ehrungen und die persönliche Chronologie erhält er 1965 den Sikkens-Preis, stirbt am 25. März 1967 in Zürich, und als seine Begräbnisstätte wird der Friedhof Hönggerberg genannt.