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Johann Josef Amberg

Geboren 1805.

Gestorben 1875.

Das Dossier stellt ihn als Patriarchen einer mindestens drei Generationen umfassenden Malerdynastie dar; einige Mitglieder dieser Familie erlangten dem Text zufolge überregionale Anerkennung. Die frühen Generationen der Ambergs werden als Bauern und Heimarbeiter beschrieben, deren Anwesenheit in Büron seit dem 16. Jahrhundert belegt ist.

Mit Maria Weltert verheiratet, hatte Jean Amberg laut dem Auszug achtzehn Kinder.

Beruflich war er sowohl als Maler als auch als Bildschnitzer tätig und unter anderem berechtigt, die Dekorationen und Ornamente der Pfarrkirche von Willisau auszuführen. Das Dossier belegt, dass er sich auch der Hinterglasmalerei widmete, einer für die Epoche und die Region beliebten Technik. Darin wird beschrieben, dass er für diese Bilder eine besondere Technik entwickelte: Er malte verschiedene «Ausschnitte» auf Glasscheiben gleichen Formats, die er anschliessend hintereinander anordnete, um einen starken Tiefeneindruck zu erzielen.

Zu den im Dossier angeführten datierten Werken gehört das Hochaltargemälde der Heiligkreuzkirche in Hasli/Entlebuch, datiert 1787. Für 1795 werden die Darstellung der Maria Himmelfahrt in der St. Wendelinskapelle in Krumbach/Geuensee sowie Gemälde neben dem Hochaltar des Kapuzinerklosters in Sursee erwähnt. Eines der drei Deckengemälde der Wendelin-Kapelle wird als Darstellung der Himmelfahrt (Maria Himmelfahrt) beschrieben, ein Werk, das im Text mit Jean Amberg in Verbindung gebracht wird.

Das Dossier führt zudem den Liebfrauenaltar nördlich der Stadtkirche von Sursee mit seinen Medaillons der Rosenkranzgeheimnisse als Werk von Jean Amberg an. Zu den dokumentierten Aufträgen zählt die ihm 1823 erteilte Aufgabe, die beiden Seitenaltäre der St.-Gallus-Kirche in Büron zu schaffen. Mehrere lokale Altäre und Altarbilder werden auf der Website somit als von Jean Amberg geschaffen oder ihm zugeschrieben vorgestellt, wobei die Formulierungen je nach Eintrag variieren.

Für den bibliografischen Kontext verweist die Notiz auf das Werk von Georg Staffelbach zur Geschichte der Glasmalerei im Kanton Luzern. Der herangezogene Artikel konzentriert sich ausdrücklich auf Johann Josef Amberg und einige seiner Nachkommen – namentlich Josef Anton und Johann Anton Sebastian – und liefert die hier wiedergegebenen chronologischen Angaben und Zuschreibungen.

Johann Josef Amberg

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