Johann Gottfried Steffan
Geboren 1815.
Gestorben 1905.
Johann Gottfried Steffan (1815–1905), ein in Wädenswil am Zürichsee geborener und in München verstorbener Schweizer Maler, ist für seine Landschaften bekannt. Eine 1906 von der Zürcher Kunstgesellschaft veröffentlichte Würdigung zeichnet seinen Werdegang nach: Nach einer Ausbildung zum Lithografen bildete er sich in München im Zeichnen weiter und wandte sich allmählich der Landschaftsmalerei zu. Er arbeitete nach der unmittelbaren Beobachtung der Natur, kehrte in die Berge seiner Heimatregion zurück und malte zugleich die Umgebung Münchens und die bayerischen Alpen.
Der Starnberger See und der Walchensee sowie die Gegend von Berchtesgaden gehören zu den Orten, die in diesem frühen Zeugnis erwähnt werden.
Die Museumssammlungen bestätigen die Bedeutung der Schweizer Landschaft in seinem Werk. Das Lenbachhaus bewahrt Bei Weesen am Walensee, Schweiz aus dem Jahr 1852, ein Ölbild auf Papier, auf Leinwand kaschiert, das einen Ort im Kanton St. Gallen darstellt. Das Werk befindet sich als Dauerleihgabe der Christoph Heilmann Stiftung im Museum und ist derzeit nicht ausgestellt.
Die in dem in München bewahrten Werk dargestellte Landschaft am Walensee verortet seine Malerei zwischen der Beobachtung eines konkreten Ortes und kompositorischer Arbeit im Atelier.