Johann Baptist Zeller
Geboren 1877.
Gestorben 1959.
Johann Baptist Zeller (1877–1959) ist als Bauernmaler aus Appenzell dokumentiert – häufig als Senntummaler bezeichnet – und in lokalen Verzeichnissen aufgeführt (SIKART-Eintrag, Identifikator 4023935).
Er erhielt keine formale Ausbildung, versuchte sich jedoch bereits in seiner Jugend in der Malerei und wurde einige Zeit von Johannes Müller unterrichtet.
Da ihm die Malerei nicht immer regelmässige Einkünfte sicherte, wechselten sich in seinem Lebenslauf künstlerische Tätigkeit und landwirtschaftliche Arbeiten ab: Er arbeitete als Kleinbauer, Knecht, Tagelöhner und Bauer auf verschiedenen Höfen.
Stilistisch wird er in der Dokumentation als Vertreter einer traditionellen Bauernmalerei geführt – eingebunden in das lokale Repertoire ländlicher Sujets –, was erklärt, weshalb er der Appenzeller Bauernmalerei zugerechnet wird.
1941 wurde er zur Ausstellung Schweizer Volkskunst in der Kunsthalle Basel eingeladen und dort als zeitgenössischer Bauernmaler aus der Ostschweiz vorgestellt.
Mehrere regionale Institutionen bewahren ihm zugeschriebene oder nachgewiesene Werke: Museum Appenzell; Museum der Kulturen, Basel; Appenzeller Volkskunde Museum, Stein; und Appenzeller Brauchtumsmuseum, Urnäsch.

