Jean Moulin
Geboren 1932.
Gestorben 2009.
Jean Pierre Moulin ist als Schöpfer humoristischer Zeichnungen dokumentiert, die bereits seit seinem sechzehnten Lebensjahr in Pariser Zeitschriften veröffentlicht wurden. Dieses erste Zeugnis einer grafischen Tätigkeit fügt sich in einen Werdegang ein, in dem ein 1917 erworbenes Baccalauréat genannt wird, gefolgt von einem Jurastudium an der Fakultät von Montpellier.
Seine berufliche Laufbahn umfasst die Ernennung zum Präfekten des Départements Aveyron im Januar 1937, die in den Quellen als die damals jüngste Ernennung in diesen Rang dargestellt wird. Während des Zweiten Weltkriegs ist er im Rahmen konspirativer Tätigkeiten unter mehreren Pseudonymen – Max, Rex, Caporal Mercier, Régis, Martel – dokumentiert. Dieselben Quellen geben an, dass er den Conseil National de la Résistance (CNR) am 27.
Mai 1943 in Paris zusammenführte.
Die vorliegenden Angaben heben eine frühe grafische Praxis hervor, die durch Veröffentlichungen im Alter von sechzehn Jahren belegt ist; in den konsultierten Auszügen wird kein Verzeichnis eines späteren grafischen Werkkorpus näher ausgeführt.
Den ausgewählten Auszügen zufolge sollen seine bis dahin auf dem Friedhof Père-Lachaise beigesetzten Aschen am 19. Dezember 1964 in das Panthéon überführt worden sein.
Zusammenfassung: Das Dossier vereint Belege für eine seit der Jugend ausgeübte grafische Tätigkeit (Jean Pierre Moulin), eine juristische Ausbildung und eine Verwaltungslaufbahn, die 1937 in einer Ernennung zum Präfekten gipfelte, sowie ein dokumentiertes Engagement in der Résistance unter mehreren Decknamen und die Einberufung des CNR im Mai 1943; die Erwähnung einer Überführung der Asche in das Panthéon im Jahr 1964 gehört zu den festgehaltenen posthumen Angaben.