Henri Schmid
Geboren 1924.
Gestorben 2009.
1924 in Winterthur geboren und 2009 in derselben Stadt gestorben, entwickelte Henri Schmid sein malerisches Werk im Laufe regelmässiger Reisen durch Europa und in den Mittelmeerraum. Als Lithograf und Zeichner ausgebildet, besuchte er zudem Kurse an der Kunstgewerbeschule Zürich, unter anderem bei Ernst Georg Rüegg und Max Gubler. 1946 richtete er sein Atelier in Zürich ein, bevor er 1961 nach Winterthur zurückkehrte.
Die aus dem Bestand seines Nachlasses und aus Privatsammlungen bekannten Gemälde umfassen Landschaften, Stadtansichten, Interieurs und Stillleben. Die erfassten Ölgemälde auf Leinwand erstrecken sich über mehrere Jahrzehnte: Grüner Rhein und Atelier im Winter (1982), Bonnieux (1999) sowie Atelierkompositionen und Stillleben aus den 2000er-Jahren. Reisen nach Frankreich, Italien, Spanien, Nordafrika, in die Türkei und nach Griechenland prägten seine Themen, während ihm sein Zweitwohnsitz an der Côte d’Azur ab 1992 ein Atelier unter freiem Himmel bot.
Schmid erhielt 1948 und 1949 Stipendien des Bundes und der Stiftung Kiefer-Hablitzel sowie 1976 den Preis der Karl-Heinrich-Ernst-Stiftung in Winterthur. Diese Notiz bezieht sich auf den Maler aus Winterthur und nicht auf andere Künstler mit dem Namen Schmid.