Hans Fischer
Hans Fischer präsentiert sich als vielseitiger Praktiker, dessen Tätigkeit zwischen der Illustration literarischer Texte, der Bühnenbildgestaltung und der Wandmalerei angesiedelt ist. Von 1928 bis 1930 absolvierte er seine Ausbildung an der École des Beaux-Arts industriels in Genf und an der Kunstgewerbeschule in Zürich. Zu seinen Atelierarbeiten gehören Illustrationen zu Brentano, den Brüdern Grimm, La Fontaine, Kipling und Tolstoi; als angeführte Beispiele werden Les Musiciens de la ville de Brême und Fables de La Fontaine genannt.
Im Bereich der Bühne entwarf er Ballettdekorationen und schuf Bühnenbilder für das Cabaret Cornichon in Zürich. Im Bereich der Wandmalerei verzeichnet das Dossier bis 1955 die Ausführung von 22 Wandarbeiten. Seine Arbeiten wurden international gezeigt, insbesondere 1952 an der 26.
Biennale von Venedig. Zu den genannten Auszeichnungen zählen der erste Preis an der Mostra di Bianco e Nero in Lugano 1954 sowie der Grafikpreis der Bienal de São Paulo 1955.
Sein Name erscheint zudem in einer im Dossier konsultierten Liste Schweizer Maler, ohne dass darin die grundlegenden biografischen Angaben (Geburts- und Sterbedaten) aufgeführt sind.