Hanny Fries
Geboren 1918.
Gestorben 2009.
Hanny Fries (vollständiger Name: Johanna Katharina Fries), geboren am 27. November 1918 in Zürich und am 7. Dezember 2009 in derselben Stadt verstorben, wird als Malerin, Zeichnerin und Illustratorin geführt.
Aus einer Künstlerfamilie stammend — als Tochter des Malers Willy Fries und Enkelin mütterlicherseits des Malers Sigismund Righini — entwickelte sie eine Praxis, in der das Bühnengeschehen und die Bewegung wiederkehrend eine wichtige Rolle spielen. Zu ihren bevorzugten Themen zählen Tänzerinnen und Tänzer, der Zirkus, Pferderennen und das Theater. Sie arbeitete mit unterschiedlichen Trägermaterialien und Techniken: Zeichnungen für das Theater, Wandemail-Arbeiten und Lithografien sind in der verfügbaren Dokumentation belegt.
So wird beispielsweise eine Lithografie mit dem Titel Akrobaten zum Verkauf angeboten, versehen mit der Angabe einer Auflage von 58/75 und einer Signatur.
Ihre Ausstellungstätigkeit ist ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Teilnahmen sind für Lausanne (Guilde du Livre, 1948) und die Galerie du Capitole (Lausanne, 1954) verzeichnet.
Später wurde ihr Werk 1974 im Centro d'Arte in Ascona und 1980 im Kunsthaus Zürich gezeigt. Die institutionelle Anerkennung zeigt sich in den erhaltenen Auszeichnungen: dem Preis des Kantons Zürich 1974 und dem Preis für bildende Kunst der Stadt Zürich 1981.
Einträge und Publikationen zu ihr sind in Schweizer (Helveticat) und internationalen Katalogen und Normdateien (VIAF, ISNI, BnF) belegt, während der SIKART-Eintrag — Kennung 4000043 — biografische und technische Angaben zusammenfasst, die sie den Bereichen Malerei, Zeichnung und Illustration zuordnen. Diese Referenzen bilden zusammen mit Erwähnungen von Werken im öffentlichen Verkauf und bibliografischen Einträgen sachliche Anhaltspunkte für die Erforschung eines Werks, das auf das Bühnengeschehen und die Bewegung ausgerichtet ist.