Georges Dessouslavy
Geboren 1898.
Gestorben 1952.
Der in verschiedenen Gattungen und im öffentlichen Raum tätige Schweizer Maler aus der Romandie Georges Dessouslavy wird 1898 in La Chaux-de-Fonds geboren und stirbt 1952 in Yverdon. Seine Ausbildung beginnt an der École d’art in La Chaux-de-Fonds, wo er von 1914 bis 1916 studiert, und setzt sich an der Genfer Kunsthochschule fort, an der er bis 1920 studiert.
Sein Schaffen umfasst Figurenmalerei, Stillleben und Landschaften, aber auch Lithografie und die Ausführung monumentaler Dekorationen. Zudem unterrichtet er an der École d’art in La Chaux-de-Fonds. Der von Artsper veröffentlichten Biografie zufolge ist sein Werk in den 1930er-Jahren von der postimpressionistischen Malerei beeinflusst, bevor es von einer plötzlichen Hinwendung zum Postkubismus geprägt wird.
Die Wandgemälde, die er 1938 in den Bahnhofshallen von Neuchâtel und anschliessend zwischen 1946 und 1952 in jenen von La Chaux-de-Fonds ausführt, verorten sein Schaffen an öffentlich zugänglichen Orten. Zu den von der Galerie des Annonciades erwähnten Werken gehört Nuit d’hiver, ein grosses Ölgemälde aus dem Jahr 1943, das zum Verkauf angeboten wird.