Georges Borgeaud
Geboren 1913.
Gestorben 1998.
Georges Borgeaud wird als Schweizer Maler vorgestellt, der in Genf tätig war.
Schon früh verwaist, wurde er in einem Waisenhaus untergebracht, arbeitete als landwirtschaftlicher Knecht und erhielt eine Ausbildung zum Gärtner. 1936 besuchte er die École des arts et métiers de Genève, anschliessend arbeitete er von 1939 bis 1945 im Atelier von Christian Zwahlen.
Er liess sich endgültig in Genf an der Rue Hoffmann nieder und ist 1938 als mit einer Aurélie verheiratet verzeichnet; 1974 verliess er die Stadt, um sich in Certoux im Kanton Genf niederzulassen.
Nach einer ersten Phase von Werken, die weitgehend anonym blieben, begann er 1947 auszustellen und zeigte seine Arbeiten in der Folge sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Zu den genannten Orten und Daten gehören Präsentationen in Paris (1962 und 1963), Ausstellungen in Japan (Tokio, Osaka), in Rio de Janeiro, im Musée du petit Palais in Genf sowie eine Ausstellung in der Galerie Vallotton in Lausanne im Jahr 1977. Erwähnungen von Reisen verbinden zudem Motive oder Aufenthalte mit Tahiti (1963), Los Angeles und Kopenhagen.
Sein Werk umfasst zahlreiche Ölgemälde, Aquarelle, Gouachen, Radierungen und Tuschezeichnungen. Zu den in der Dokumentation aufgefundenen Titeln und Datierungen zählen insbesondere La Rotonde de la gare de Genève (1957–1958), Ouchy, Lausanne (1961), Marée basse (1963), Nature morte aux cerises (Öl, 1969) und Tower Bridge, Londres (1971).
Auf bibliografischer Ebene widmete René Terrier ihm 1974 eine Publikation mit dem Titel Georges Borgeaud, le Peintre de la Lumière (Éditions Max Robert, 1974) sowie im selben Jahr einen Eintrag in der Série Le Musée de Poche.










