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Fritz Huguenin-Lassauguette

Geboren 1842.

Gestorben 1926.

Der Maler, Zeichner und Illustrator Fritz Huguenin-Lassauguette — auch Fritz-Edouard Huguenin-Virchaux genannt — schöpft einen wichtigen Teil seiner Motive aus den Landschaften des Kantons Neuenburg und des Jura. 1842 in Le Locle in einer Uhrmacherfamilie geboren, stellt er insbesondere Weiden und ihre Herden sowie die Ufer des Doubs dar und illustriert mehrere der Region gewidmete Werke. Nach seiner Primar- und Sekundarschulzeit erlernt er das Gravieren von Uhrenschalen.

Eine Ausbildungszeit bei einem Genfer Künstler geht seiner Hinwendung zur Malerei und Zeichnung voraus. Anschliessend unterrichtet er dieses Fach zwanzig Jahre lang in Le Locle.

Zu seiner Tätigkeit als Illustrator gehören zwei Alben mit dem Titel « Le Canton de Neuchâtel », die 1890 beziehungsweise 1896 herausgegeben werden. Die Quellen erwähnen ausserdem Le canton de Neuchâtel illustré, das 1890 erschien, sowie L’Europe illustrée von Auguste Bachelin, das in Zusammenarbeit mit J. Weber entstand.

Eine Lithografie von 1876, die Le Locle und das Tal des Col-des-Roches darstellt, wird ihm zugeschrieben; sie befindet sich im musée des Moulins souterrains du Col-des-Roches. 1892 wird er nach Vevey berufen, um am Collège und an der École supérieure des jeunes filles zu unterrichten. Die Quelle bringt diese Zeit mit Gemälden des Genfersees, der Alpen und des Wallis in Verbindung.

Er stirbt am 19. November 1926 in seinem 84. Lebensjahr.

Fritz Huguenin-Lassauguette

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