Ernst Morgenthaler
Geboren 1887.
Gestorben 1962.
Ernst Morgenthaler (geboren am 11. September 1962 in Zürich) wird in den Quellen als Schweizer Maler vorgestellt, der während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tätig war.
Die konsultierten Nachschlagewerke beschreiben ihn als wichtigen Vertreter der figurativen Malerei in der Schweiz. Gemäss einem der Dossiers entwickelte sich sein Werk gegen Ende der 1920er-Jahre zu einer Reduktion des Figurativen und zu Bildzonen, die der Abstraktion nahestehen.
Seine dokumentierte Ausbildung begann 1912 mit Malunterricht bei Eduard Stiefel an der Kunstgewerbe-Schule Zürich. Im folgenden Jahr, 1913, nahm er in Berlin Unterricht bei Fritz Burger. 1915 besuchte er die Malschule von Heinrich Knirr in München, wo eine Quelle eine Begegnung mit Paul Klee vermerkt.
Nach einem Aufenthalt ausserhalb der Schweiz lebte er von 1928 bis 1931 in Meudon bei Paris, bevor er sich wieder in Zürich niederliess und ab 1931 im Quartier Höngg ein Atelier eröffnete.
Die Quellen weisen darauf hin, dass er verschiedene Gattungen pflegte: Landschaften, Porträts, Stillleben sowie Druckgrafik und Karikatur. 1922 wurden seine Zeichnungen und Karikaturen in der Schweizer Zeitschrift Nebelspalter veröffentlicht, die im selben Jahr insbesondere eine Titelzeichnung von ihm verbreitete. Ein mit 1929 datiertes und mit «Arbre» betiteltes Ölgemälde wird in einem Handelskatatalog als Werkbeispiel erwähnt.
Zu den erwähnten Ausstellungen zählen eine Beteiligung an der Eröffnung der Kunsthalle Bern im Jahr 1918 sowie verzeichnete Präsentationen im Kunsthaus Zürich 1938 und im Kunstmuseum Solothurn 1945. Auf institutioneller Ebene ist er für die Jahre 1951 bis 1953 als Präsident der Eidgenössischen Kunstkommission in der Schweiz dokumentiert. Die biografischen Notizen führen ihn zudem als Mitglied der Gesellschaft Schweizerischer Maler und Bildhauer (GSMB) und nehmen ihn in Künstlerlexika wie SIKART und das Historische Lexikon der Schweiz auf.
In persönlicher Hinsicht geben die Quellen an, dass er Sasha von Sinner, eine Puppengestalterin, heiratete, die er 1916 während eines Aufenthalts bei Cuno Amiet kennengelernt hatte.

