Elisabetta Gut
Geboren 1934.
Elisabetta Gut zeichnet sich durch eine Praxis aus, die sich auf Buchobjekte, Objektgedichte und Künstlerbücher konzentriert – Gattungen, durch die sie Poesie, Musik und die Fragilität des Lebens visuell überträgt. Häufig verwendet sie organische Materialien – Blätter, Samen, Holz –, die sie als «alte Alphabete» bezeichnet.
Während des Zweiten Weltkriegs schickten ihre Eltern sie zu ihrem Schutz in die Schweiz; das Trauma dieser Trennung soll nach Angaben der Quelle psychologische Folgen hinterlassen haben, die ihre Kommunikation nach ihrer Rückkehr nach Rom im Jahr 1945 erschwerten.
1964 schuf sie ihr erstes Buchobjekt, Diario, das als Assemblage präsentiert wurde. Zu ihren Werken zählt L'Uccello di fuoco (Da Stravinsky) / The Firebird (1985), ein Künstlerbuch aus geschnittenem Papier und Collage, das im National Museum of Women in the Arts aufbewahrt wird. Das NMWA zeigte zudem Ausstellungen im Zusammenhang mit ihrem Werk, darunter Hard Copy: Book as Sculpture (2009–10) und Books Without Words: The Visual Poetry of Elisabetta Gut (2010–11).
Der Eintrag des NMWA verzeichnet ihren Tod in Rom im Jahr 2024.