Edouard Elzingre
Geboren 1880.
Gestorben 1966.
Édouard Elzingre zeichnet sich als vielseitiger Zeichner, Plakatgestalter und Illustrator aus. Sein dokumentiertes Werk kreist um historische und militärische Themen sowie um Reiterszenen (Plakate, Illustrationen für historische Publikationen, wiederkehrende Motive). Juli 1880–4.
Juli 1966), wird in den Quellen als Maler, Graveur und Illustrator bezeichnet.
Von 1895 bis 1899 erhielt er seine erste Ausbildung an der École d’art in La Chaux-de-Fonds bei Charles L’Éplattenier. Ab 1899 setzte er sein Studium an der École des Beaux-Arts in Paris fort, wo Emmanuel Frémiet als sein Lehrer genannt wird.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts rückte Genf in seinen Fokus: Ab 1906 arbeitete er für die Produktion von Plakaten und Illustrationen mit der Druckerei Atar zusammen, und 1907 liess er sich dauerhaft in Genf nieder. Neben seiner Tätigkeit als Plakatgestalter und Illustrator arbeitete er ab 1910 als Pressezeichner für Zeitungen und Zeitschriften wie den Messager boiteux de Vevey und später die Tribune de Genève.
Zu seinen offiziellen Aufträgen zählt die Gestaltung von Postkarten im Jahr 1914 für das Fest zur Feier des hundertjährigen Jubiläums von Genfs Beitritt zur Schweizerischen Eidgenossenschaft.
Elzingre wurde durch Illustrationen für historische Publikationen bekannt: Ihm werden insbesondere die Bilder zu La nuit de l’Escalade von Alexandre Guillot (1915) zugeschrieben, gefolgt von Illustrationen für Le siècle de la Réforme à Genève (1917) und La Restauration genevoise (1919). 1915 wurden seine Aquarelle im Rahmen einer Präsentation im Musée d’art et d’histoire in Genf gezeigt, was die damalige lokale Sichtbarkeit seiner malerischen Arbeit bezeugt.
Die von ihm behandelten Themen — die auch in den ihm zugeschriebenen Bildbeständen immer wiederkehren — betonen die Genfer Geschichte, wobei der Escalade ein besonderer Platz zukommt, militärische Sujets und Reiterdarstellungen.




