Edith Oppenheim-Jonas
Geboren 1907.
Gestorben 2001.
Edith Oppenheim-Jonas ist als Künstlerin mit vielfältigen Arbeitsweisen dokumentiert – Aquarell, Ölmalerei und die Ausführung von Wandmalereien – und ihr Name wird in den Quellen mit der Figur «Papa Moll» in Verbindung gebracht, der eine retrospektive Ausstellung unter dem Titel «Frau Papa Moll» gewidmet war. Die Einträge erwähnen zudem, dass sich die Bücher «Papa Moll» in mehr als einer Million Exemplaren verkauft hätten, eine Formulierung, die von den konsultierten Quellen wörtlich übernommen wird.
Edith Wilhelmine Oppenheim-Jonas (geborene Jonas), geboren am 11. März 2001; mehrere Einträge geben Baden als Sterbeort an, während das Historische Lexikon der Schweiz Ennetbaden präzisiert. Sie stammte aus einer Familie, die 1910 Deutschland in Richtung Schweiz verlassen hatte, wuchs zwischen dem Elsass und Baden auf und schloss eine kaufmännische Ausbildung mit einer Handelsmatura ab.
1932 heiratete sie den britischen Staatsangehörigen J. Eric Oppenheim, hatte drei Kinder und wurde, laut den Quellen, als gebürtige Deutsche später eingebürgert.
Ihre öffentliche Laufbahn begann früh: Die erste Ausstellung wird auf 1929 datiert, eine Zusammenarbeit mit der satirischen Publikation Nebelspalter ist ab 1938 belegt, und ab 1950 werden regelmässige Ausstellungen erwähnt. Während des Zweiten Weltkriegs versuchte die Familie zweimal erfolglos, nach England auszuwandern – über Genf und über Frankreich; Edith Oppenheim-Jonas blieb daraufhin in Baden und wurde nach dem Krieg eingebürgert.
In künstlerischer Hinsicht nennen die Quellen Aquarell- und Ölarbeiten sowie Wandmalereien, die für öffentliche Gebäude entworfen wurden.
Auch die lokale Anerkennung ist dokumentiert: 1985 verlieh ihr die Stadt Baden den «Humororden»; laut den Einträgen war sie die erste damit geehrte Frau. Zu ihrem hundertsten Geburtstag widmete ihr das Historisches Museum Baden eine Gedenkausstellung unter dem Titel «Frau Papa Moll».