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Dea Murk

Geboren 1932.

Gestorben 2003.

Dea Murk, ein in SIKART verzeichneter Name, wird in den konsultierten biografischen Einträgen mit den Lebensdaten 1932–2003 und als aus Surava (Val d'Alvra) stammend geführt. Fachquellen beschreiben sie als Malerin, Lithografin und Zeichnerin.

Zu ihrer anfänglichen Ausbildung gehörte der Besuch einer Handels- und Sprachschule in Neuchâtel, anschliessend studierte sie 1950–1951 an der «scola d'art applitgà da Son Gagl», wie der biografische Eintrag angibt. Danach hielt sie sich 1953–1954 zu Studienzwecken in Rom und Paris auf, wo sie Kunstgeschichte studierte, den gleichen Quellen zufolge.

Ab 1960 arbeitete sie laut dem konsultierten Eintrag als Werbegrafikerin in Chur (Cuira) und Vaduz. Ab 1970 wird sie als freischaffende Berufskünstlerin geführt. Die Dokumentation nennt Ausstellungen zwischen 1973 und 2002 in mehreren Schweizer Galerien, darunter eine Einzelausstellung 1977 in der Galerie Laudinella in St. Moritz.

Sie lebte mit Filomena Murk in Chur und war Elternteil von vier Kindern, wie im angeführten Familieneintrag angegeben.

Auktionskataloge dokumentieren ein vielfältiges Œuvre mit Acrylbildern, Ölgemälden auf Leinwand, Monotypien, Lithografien, Gouachen und Reliefarbeiten. Zu den datierten und signierten Werken zählen ein «Ohne Titel (Rot)» (Acryl auf Karton, 1963), ein «Abstrakt 2» (Öl auf Leinwand, 1967), die Monotypie «Christus am Kreuz» sowie Reliefs in Öl auf Sperrholz aus dem Jahr 1983; einige Arbeiten tragen Widmungen auf der Rückseite. Eine Gouache mit dem Titel «Blaue Kristalle» ist für 1979 dokumentiert; die Einträge vermerken bei diesen Trägern durchgehend Signaturen und Datierungen.

Mehrere Einträge nennen für einzelne Werke eine familiäre Provenienz, beispielsweise die Sammlung der Familie des Patenkindes, und verweisen auf Widmungen auf den Rückseiten von Werken. 2008 beschloss die Familie, im Haus der Künstlerin in Chur einen permanenten Ausstellungsraum einzurichten, wie im konsultierten Eintrag berichtet wird. In der verfügbaren Bibliografie wird ausserdem ein biografischer Eintrag im Lexicon istoric retic (Referenz: Adolf Collenberg) aufgeführt.

Dea Murk

Verfügbare Werke

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Dokumentierte Auktionen

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