Conrad Meili
Geboren 1895.
Gestorben 1969.
Es wird berichtet, dass er Schüler von Ferdinand Hodler gewesen sei; diese Angabe wird hier mit der den biografischen Notizen eigenen gebotenen Nuancierung übernommen.
Zu Beginn seiner Laufbahn widmet er sich kleinformatigen Werken und traditionellen Sujets: kleinen Landschaften, Stillleben und Akten. Ende der 1920er-Jahre ist er im Kreis der bildenden Künste tätig, tritt der Société nationale des beaux-arts bei und lässt sich ab 1930 in Paris nieder.
In Paris lernt er die Schriftstellerin Kikou Yamata kennen, die er 1932 heiratet. 1939 bricht das Paar zu einer Reise nach Japan auf, die infolge des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs verlängert wird. Während seines Aufenthalts in Japan wird sein Werk als von Ukiyo-e-Einflüssen geprägt beschrieben; er schafft dort eine grosse Zahl von Werken und erteilt Unterricht, der zahlreiche Studierende anzieht.
Als dokumentarische Synthese und zur biografischen Einordnung wird vor allem der Artikel von Dallais und Mottini (2007) über das Paar Conrad Meili und Kikou Yamata angeführt.









