Claude Loewer
Geboren 1917.
Gestorben 2006.
Claude Loewer zeichnet sich durch eine vielseitige Praxis aus, in der die Tapisserie eine privilegierte Stellung einnimmt; sein Werk entwickelt sich von einer anfänglichen Figuration hin zu einer Ausrichtung auf die geometrische Abstraktion. 1953 schuf er seinen ersten Tapisseriekarton, ein datierter Meilenstein dieser technischen Ausrichtung.
Nach seiner Rückkehr in die Schweiz im Jahr 1940 besuchte er die Abendkurse von Léon Perrin an der Kunstschule von La Chaux-de-Fonds.
Als Staffeleimaler befasste sich Loewer auch mit den Künsten der Wandgestaltung sowie mit den Techniken der Keramik, des Mosaiks, des Freskos, der Marmorintarsie und der Tapisserie. Er schuf zahlreiche Bühnenbilder und stellte wiederholt in Europa sowie in Brasilien, den Vereinigten Staaten und Japan aus.
Zu den Stationen seiner Ausstellungstätigkeit zählen die Teilnahme an der Biennale von São Paulo (1951) und Präsentationen im Musée des Beaux-Arts von La Chaux-de-Fonds (1967, 1973) sowie eine Ausstellung im Aargauer Kunsthaus in Aarau (1994); zudem wird eine postume Erwähnung im Jahr 2012 verzeichnet. Eine 1993 erschienene Publikation mit dem Titel Claude Loewer. L'évasion calculée.
Travaux 1938 à 1993 enthält ein Werkverzeichnis der zwischen 1953 und 1974 geschaffenen Tapisserien.
Die Präsenz von Werken auf dem Markt ist durch Verkaufsangebote belegt: So weist die Galerie beispielsweise auf einen signierten und mit 32/100 nummerierten Siebdruck im Format 46 x 33 cm hin.



