Bianca Frei-Baldegger
Geboren 1944.
Bianca Frei-Baldegger zeichnet ihre Arbeiten mit diesem Namen, und die verfügbare Dokumentation weist darauf hin, dass sie in Altstätten (SG) geboren wurde. Nach elf Jahren beruflicher Tätigkeit als Werbeleiterin wird sie seit 1983 als freischaffende Künstlerin erwähnt. Ihre Ausbildung erstreckt sich über einen langen Zeitraum von 1974 bis 1991 und umfasst Unterricht und Weiterbildungen an den Schulen für Gestaltung in Zürich und St. Gallen.
Die Materialität der Farbe nimmt in ihrer Praxis einen ausdrücklich benannten Stellenwert ein: Sie bereitet ihre Farbtöne selbst zu, indem sie aus Pigmenten hergestellte Eitempera verwendet.
Das berufliche Datenblatt führt für die Korrespondenz Altwinget 24 (8524 Buch bei Frauenfeld) an und nennt ein Atelier auf dem VSP-Areal, Fabrikstrasse 17, 8505 Pfyn, mit Telefon- und E-Mail-Kontaktangaben. Sie ergänzte ihren Werdegang durch Studienreisen in die Vereinigten Staaten und nach Kanada sowie durch regelmässige Arbeitsaufenthalte in Italien und Frankreich. Die Quelle belegt ihre Mitgliedschaft im Verein KunstThurgau, einer Struktur, mit der mehrere ihrer Präsentationen verbunden sind.
Zu ihren Gruppenausstellungen gehören Präsentationen im Zusammenhang mit KunstThurgau, mindestens seit der Zusammenkunft zum 75-jährigen Bestehen des Vereins im Jahr 2015 bis zur Ausstellung «Resonanz» in der Kartause Ittingen im Jahr 2025. Auf lokaler Ebene erscheint sie im Programm von 2016 sowohl in einer Gruppenausstellung («Farbe Grün», Galerie Stefan Rutishauser, Frauenfeld, 20.05.2016) als auch anlässlich einer in der Galerie zur alten Bank in Niederuzwil vermerkten Einzelausstellung (05.03.2016), bei der Malerei und Objekte genannt werden. Verzeichnisse und Listen enthalten zudem Hinweise auf institutionelle Orte, an denen ihre Arbeiten gezeigt oder verzeichnet wurden, und nennen beispielsweise die KSU Kunstsammlung Unterseen sowie das Museum Rosenegg / Kunst der Stadt Kreuzlingen.
Die Verbindung der technischen Angaben — Herstellung von Eitempera — mit den Ausstellungsrubriken (Malerei, Objekte) ermöglicht es, ihre materielle Praxis zu charakterisieren, ohne über die vorhandenen Angaben hinaus eine Werktypologie vorauszusetzen. Die konsultierten Archivmaterialien decken einen dokumentierten Zeitraum von mindestens 2015 bis 2025 ab, was die Kontinuität ihrer öffentlichen Teilnahmen auf regionaler Ebene verdeutlicht.