André Ramseyer
Geboren 1914.
Gestorben 2007.
André Ramseyer (1914–2007) wird in den verfügbaren Dokumenten als Schweizer Bildhauer und Dichter vorgestellt und gibt an, sich ab 1948, nach der Ausführung von La Baigneuse, einer nichtfigurativen Bildhauerei zugewandt zu haben.
Seine Ausbildung vereint Studien in der Schweiz — den Besuch der Sekundarschule in Saint‑Imier, einen Aufenthalt an der École normale und die Einschreibung an der Kunstschule in La Chaux‑de‑Fonds — sowie weiterführende Studien in Florenz und Paris; nach seiner Rückkehr in die Schweiz erwarb er 1936 das Diplom für den Unterricht in künstlerischen Fächern.
Auf persönlicher und beruflicher Ebene heiratete er 1941 Jacqueline Maeder, liess sich ab 1943 in Neuenburg nieder und hielt sich 1949 kurz in Paris auf, wo er den Bildhauer Ossip Zadkine besuchte.
Neben seiner Tätigkeit als Bildhauer unterrichtete er bis 1970; in diesem Jahr gab er den Unterricht auf, um sich ganz der Bildhauerei zu widmen. 1973 verfasste er den fachlichen Text « Propos d'un sculpteur ».
Unter den eingesehenen Archivdokumenten befindet sich eine auf den 8. Dezember 1987 in Neuenburg datierte Aufnahme oder Intervention.
La Baigneuse (1948), die als Ausgangspunkt seiner nichtfigurativen Ausrichtung genannt wird, befindet sich im Garten des Hôtel DuPeyrou in Neuenburg.
