André E. Bucher
Geboren 1924.
Gestorben 2009.
André E. Bucher (1924–2009) ist der in den konsultierten Quellen identifizierte Künstler; die biografischen Einträge nennen seinen Namen und seine Lebensdaten. Die dokumentierte Besonderheit seiner Praxis liegt in der seit 1976 erfolgten Integration von Lava oder Magma in bestimmte Werke sowie darin, dass er Vulkane bestieg, um diese Arbeiten vor Ort auszuführen.
Den verfügbaren biografischen Angaben zufolge soll er am 7. Juni 2009 in Genf verstorben sein; er ist in Kerns heimatberechtigt. Der strukturierte SIKART-Eintrag verweist auf die Kennung person-4002201 und führt für sein Leben die Jahre 1924–2009 an.
Auf beruflicher Ebene geben die Quellen an, dass er ab 1967 ausschliesslich als Bildhauer tätig war. Gemäss dem konsultierten biografischen Eintrag wurden seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. In den verfügbaren Literaturangaben wird eine Monografie mit dem Titel André Bucher, Bildhauer – Feuer und Lava (ABC‑Verlag, Zürich 1984) erwähnt.
Als Beispiel für die öffentliche Konservierung und Verwaltung wurde die sogenannte Skulptur «Ruhebank» 2008 wegen Bauarbeiten entfernt und von der Stadt Karlsruhe, in deren Besitz sie sich befand, eingelagert. Die Verwendung von Lava als Material und die Arbeit vor Ort – der Aufstieg auf Vulkane, um die Werke fertigzustellen – verorten seine Vorgehensweise an der Schnittstelle zwischen materieller Experimentation und einer dokumentierten In-situ-Praxis.
Auf Grundlage der hier zusammengetragenen Angaben lässt sich eine Entwicklung festhalten, in der die Skulptur zum Ort technischer Erprobung – durch den Einsatz von Lava – und der Umsetzung in aussergewöhnlichen Kontexten wird, begleitet von einer Vermittlung durch Publikationen und Ausstellungen.
