Alfred Chavannes
Geboren 1836.
Gestorben 1894.
Alfred Chavannes (1836–1894) wird in den Quellen als Schweizer Landschaftsmaler bezeichnet, der am 2. Die konsultierten Einträge beschreiben ihn ausdrücklich als Landschaftsmaler.
Zunächst in Lausanne in Architektur ausgebildet, wandte er sich später der Malerei zu und erhielt in Genf Unterricht bei Jean Bryner und Alexandre Calame. Anschliessend hielt er sich längere Zeit in Düsseldorf auf, wo er zwischen 1860 und 1874 Privatunterricht bei Oswald Achenbach nahm. Diese Ausbildung, die schweizerische und deutsche Einflüsse verbindet, wird in den Nachschlagewerken ausdrücklich erwähnt und könnte seine Art der Landschaftsdarstellung geprägt haben.
Während seiner Tätigkeit in Düsseldorf war er von 1861 bis 1875 Mitglied des Künstlervereins Malkasten; seine Mitgliedschaft ist in den Jahrbüchern des Kunstvereins belegt.
Nach seiner Rückkehr in die Schweiz liess er sich in Lausanne nieder, wo er seine Laufbahn als Landschaftsmaler fortsetzte.
Sein Werk, wie es in Katalogen und Einträgen beschrieben wird, zeugt von einer Sensibilität für die alpine Natur und Bergansichten. Zu den verzeichneten Titeln gehören zwischen 1878 und 1886 datierte Landschaften, insbesondere «Rhoneebene und die Dents du Midi» (1878), «Bergsee mit Schäferin und Kühen» (1879) sowie Ansichten des Genfersees, der Rhoneebene und der Dents du Midi. Weitere Erwähnungen nennen «Plaine du Rhône près de Roche» (1880), «Blick von Montreux auf den Genfersee und Dents du Midi» (1880) und «Ruisseau environs de Lausanne» (1886) sowie Kompositionen mit dem Schloss Chillon am Genfersee.
Die Verbindung von Aufmerksamkeit für alpine Motive und einer grenzüberschreitenden Ausbildung wird in den Quellen regelmässig als Merkmal seines Landschaftsrepertoires hervorgehoben.