Adolf Herbst
Geboren 1909.
Gestorben 1983.
Adolf Herbst (1909–1983), beim SIK-ISEA unter der Kennung 4000728 verzeichnet, ist durch die Sammlungen und Archive Schweizer Museen dokumentiert. Der Katalog des Kunsthauses Zürich ermöglicht es, sein Schaffen anhand von Werken nachzuverfolgen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten und durch verschiedene Formen des Erwerbs in die Sammlungen gelangten. Verzeichnet sind insbesondere Ölgemälde auf Leinwand sowie eine Bronzeskulptur.
Einige Werke geben einen Einblick in die erfassten Themen und Medien. Rückenakt vor Spiegel (1946) und Der Maler, Selbstbildnis (1955) rücken die menschliche Figur in den Vordergrund; Früchte (1950) und Stilleben mit Blumenstrauss (um 1940) sind dem Stillleben zuzuordnen. Meditation (1977), ebenfalls im Kunsthaus aufbewahrt, ist eine Bronzeskulptur.
Diese Titel und materiellen Angaben dokumentieren die Vielfalt der von Herbst verwendeten Themen und Bildträger, reichen jedoch nicht aus, um die formale Behandlung jedes einzelnen Werks zu charakterisieren.
Die Archive des Kunsthauses Zürich belegen Herbsts Präsenz in den Ausstellungen der Institution: 1951 an der Seite von Walter Müller, Albert Pfister und Henry Wabel; 1966 zusammen mit Arnold d’Altri; und 1979 anlässlich einer Ausstellung, die seinen Namen trug. Das Kunstmuseum Luzern hatte seine Werke bereits 1948 zusammen mit jenen von Arnold d’Altri gezeigt. Die Dokumente des Kunsthauses verzeichnen mehrere Erwerbungen ab 1950, ein Darlehen des Kantons Zürich für das Selbstbildnis von 1955 ab 1957 sowie 1967 ein Vermächtnis von Willy Junker.
Diese Archive belegen seine Präsenz in den Schweizer Sammlungen und Ausstellungen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts.
